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Professur (W2) für Kunsttherapie

Hochschule für Bildende Künste Dresden. Dresden, 05.04.2018

An der Hochschule für Bildende Künste Dresden ist ab 01.10.2019 eine

W2-Professur für Kunsttherapie

zu besetzen.

Gesucht wird eine Persönlichkeit von hohem Rang mit einem wissenschaftlich-künstlerischen Werk, welches einen wesentlichen Beitrag zur Kunsttherapie darstellt.

Der Aufgabenbereich umfasst die Lehre im weiterbildenden Aufbau-Studiengang Kunst-Therapie auf der Grundlage des künstlerisch-therapeutischen Ansatzes. Zu den Aufgaben der Professur gehören die Leitung des Studienganges, die Organisation des Lehr- und Studienbetriebes, die Pflege und der Ausbau der Kooperationen mit anderen Hochschulen und Einrichtungen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten der HfBK Dresden. Darüber hinaus werden kunsttherapeutische Forschung und Praxis, die Betreuung von Studienprojekten, die Abnahme von Prüfungen, die Förderung und Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung und die Einwerbung von Drittmitteln erwartet. Besonderer Wert wird auf das Engagement in berufsständischen Fragen gelegt.

Berufungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Kunsttherapie oder einem fachverwandten Studiengang, eine einschlägige Promotion, pädagogische Eignung, Lehrerfahrung sowie zusätzliche habilitationsäquivalente wissenschaftliche und künstlerische Leistungen auf dem Berufungsgebiet. Die Vergütung richtet sich nach dem Sächsischen Besoldungsgesetz in der Besoldungsgruppe W2 der Sächsischen Besoldungsordnung. Die Dienstaufgaben sowie die dienstrechtliche Stellung der Professur ergeben sich aus § 67 und § 69 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG). Der Umfang der Lehrverpflichtung richtet sich nach der Dienstaufgabenverordnung an Hochschulen (DAVOHS) und beträgt aufgrund der Aufgaben an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher und künstlerischer Lehre 14 Lehrveranstaltungsstunden.

Die Hochschule für Bildende Künste strebt einen hohen Anteil von Frauen in der Lehre an. Qualifizierte Bewerberinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Einstellung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Arbeitnehmerverhältnis, bei Erstberufungen jedoch zunächst auf Probe in einem befristeten Arbeitsverhältnis für den Zeitraum von 2 Jahren. Über die Weiterbeschäftigung als Beamter auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Arbeitnehmerverhältnis entscheidet der Rektor spätestens 4 Monate vor Ablauf der Probezeit auf Vorschlag des Dekans, dem eine Stellungnahme des Fakultätsrates beizufügen ist. Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf, Überblick über die bisherigen Leistungen, Nachweis der Lehrerfahrungen, beglaubigte Kopie der Urkunde über den höchsten akademischen Grad sowie eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses sind unter Angabe der Kennzahl II/44 bis zum 30.06.2018 (Posteingang Hochschule) zu richten an: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Referat Personalangelegenheiten, Güntzstraße 34, 01307 Dresden.

Bewerbungsschluss: 30.06.2018