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Professur (W2) für Neonatologie

Justus-Liebig-Universität Gießen / Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH. Gießen, 30.05.2018

An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist nachfolgende Professur zu besetzen. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG.
Am Fachbereich Medizin der JLU, Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie und in der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM), Standort Gießen, zum nächstmöglichen Zeitpunkt unter Beachtung des § 61 Abs. 7 HHG im außertariflichen Arbeitsverhältnis die

W2-Professur für Neonatologie

Verbunden mit der Professur ist die klinische Leitungsfunktion des Schwerpunktes Neonatologie. Der Schwerpunkt Neonatologie ist in die Abteilung Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie eingebunden. Zu den Aufgaben der/des künftigen Stelleninhaberin/Stelleninhabers gehört die kompetente Vertretung des Fachs in Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
Es wird erwartet, dass die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber das gesamte Spektrum des Schwerpunktes vertritt und über entsprechende Leitungserfahrung verfügt. Die mit der Professur zusammenhängenden Aufgaben im Bereich der Krankenversorgung einschließlich der Leitung der neonatologischen Intensivstation werden seitens des Universitätsklinikums geregelt.
Der Schwerpunkt Neonatologie soll in enger Kooperation mit den Bereichen Pränatalmedizin, Infektion und Immunologie, Reproduktionsmedizin sowie Humangenetik weiterentwickelt werden. Darüber hinaus soll der interdisziplinäre Ausbau eines perinatalen Forschungsansatzes unter besonderer Berücksichtigung der Translation der präklinischen Forschungsergebnisse und des langfristigen Follow-up nach therapeutischer Intervention weitervorangebracht werden.
Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber sollte in den genannten Bereichen durch international anerkannte wissenschaftliche Leistungen ausgewiesen sein. Eine Anbindung an die bestehenden Schwerpunkte des Fachbereichs, insbesondere kardiopulmonales System, Infektion, Inflammation und Immunität sowie Reproduktionsmedizin und Reparation/Regeneration wird gefordert. Die Bewerberin/Der Bewerber sollte sich aktiv in die bestehenden Forschungsverbünde einbringen sowie selbstständig Forschungsprojekte und neue Verbünde sowie nationale und internationale Vernetzungen organisieren. Die Mitarbeit im Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL) wird erwartet. Während der Tätigkeit an der JLU werden Publikationen in ausgewiesenen nationalen und internationalen Zeitschriften sowie Erfolge in der eigenständigen Einwerbung und Leitung von Drittmittelvorhaben (vorzugsweise DFG) erwartet.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation und Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.
Erwartet werden neben einem abgeschlossenem Hochschulstudium der Medizin und einer herausragenden Promotion einschlägige zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation und einschlägige, möglichst international sichtbare Publikationen in ausgewiesenen Zeitschriften) sowie Erfahrungen und eigenständige Erfolge in der Einwerbung von begutachteten Drittmitteln, des Weiteren der Nachweis einer besonderen pädagogischen Eignung als erforderliche Befähigung, das Fachgebiet in der akademischen Lehre mit großem Engagement in seiner vollen Breite zu vertreten. Der Besitz der Facharztbezeichnung für Kinderheilkunde und Jugendmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin sowie die Grundlagen für den Erwerb der entsprechenden Weiterbildungsermächtigungen sind erforderlich. Eine Integration von Genderaspekten im Bereich von Forschung und Lehre wird ausdrücklich gewünscht.
Bewerbungsaktenzeichen: K-25/18; Bewerbungsende: 13.07.2018.
Hinweis: Wir erbitten Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, unter http://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/dekanatfb10/mat_beruf sowie digital auf Datenträger.
Die JLU strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die JLU verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die JLU versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.
Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des oben genannten Aktenzeichens mit den erforderlichen Unterlagen, einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Emin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden - bei gleicher Eignung - bevorzugt. Wir bitten Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.
Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.uni-giessen.de/stellenmarkt/merkblatt.pdf zu beachten.
Die vollständigen Ausschreibungen finden Sie unter: www.uni-giessen.de/stellenmarkt

Bewerbungsschluss: 13.07.2018