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Professur (W3) für Medical Microbial Pathogenomics

Justus-Liebig-Universität Gießen / Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH. Gießen, 01.03.2018

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Im Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und in der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Gießen, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W3-Professur für
Medical Microbial Pathogenomics

unter Beachtung des § 61 Abs. 7 HHG im außertariflichen Arbeitsverhältnis zu besetzen; es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG. Die Professur ist in das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) eingebunden.
Die Professur ist dem Institut für Medizinische Mikrobiologie angegliedert. Die Kandidatin/Der Kandidat sollte über ein umfangreiches Fachwissen auf den Gebieten neu auftretender, insbesondere durch multiresistente Organismen verursachter Infektionskrankheiten, Infektionsepidemiologie und Genombiologie von Bakterien verfügen. Neue Erkenntnisse über Genetik und Infektionspathogenese multiresistenter Bakterien sollen unter Nutzung der klinischen Infrastrukturen und der Verwendung von Tiermodellen in die Entwicklung neuer molekularer und bioinformatischer Methoden in der Infektionsdiagnostik, -therapie und -prävention münden. Dabei ist der Aufbau einer Genom-, Metagenom- und Metatranskriptombasierten bioinformatischen Plattform und deren Verwaltung essentiell. Dazu gehört auch der Aufbau einer modernen Biobank ("Microbial Genomics Resource Center - MGRC") sowie die Vewaltung von NGS-basierten Genom- und Mikrobiomdaten.
Die Professur wird Teil des neuen interdisziplinären Zentrums für infektiologisch/inflammatorisch bedingte Lungenerkrankungen (CIGL) sein. Erwartet werden auch die Etablierung von Forschungskooperationen innerhalb des Fachbereichs und in Zusammenarbeit mit der neu zu besetzenden Professur für Hygiene die Entwicklung des neu geschaffenen "Hessischen universitären Kompetenzzentrums für Krankenhaushygiene".
Eine enge Kooperation mit derzeitigen und zukünftigen Forscherinnen-/Forschergruppen des Fachbereichs im Bereich der klinischen Infektiologie, dem DZIF-Zentrum Gießen sowie dem universitären Zentrum für BioMedical Informatics der JLU im Rahmen des Forschungscampus Mittelhessen wird vorausgesetzt. Darüber hinaus ist eine intensive Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Fachbereichs - kardiopulmonales System, Infektion und Immunologie sowie Reproduktionsmedizin und Regeneration - erwünscht. Die Professur sollte sich aktiv an den einschlägigen internationalen Kooperationen der JLU beteiligen und sich mit eigenen Auslandsverbindungen in der weiteren internationalen Profilierung des Fachbereichs engagieren.
Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber sollte auf ihrem/seinem Forschungsgebiet international anerkannt sein und ein durch einschlägige Publikationen belegtes Forschungsprofil vorweisen können. Darüber hinaus wird der Nachweis einer besonderen pädagogischen Eignung in Verbindung mit Lehrkompetenz in englischer Sprache erwartet als erforderliche Befähigung, das Fachgebiet in der akademischen Lehre und der Doktorandinnen-/Doktorandenausbildung mit großem Engagement in seiner vollen Breite zu vertreten.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation und Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet.
Erwartet werden neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Medizin, Veterinärmedizin oder Naturwissenschaften eine herausragende Promotion und eine entsprechende Lehrqualifikation sowie einschlägige zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation). Publikationen in ausgewiesenen nationalen und internationalen Zeitschriften sowie Erfolge in der eigenständigen Einwerbung und Leitung von Drittmittelvorhaben (vorzugsweise DFG) werden ebenfalls vorausgesetzt.
Eine Integration von Genderaspekten im Bereich der Forschung und im Bereich der Lehre wird ausdrücklich gewünscht.
Die JLU strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die JLU verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die JLU versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.
Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens K-14/18 mit den erforderlichen Unterlagen einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung bis zum 12. April 2018 an den Präsidenten der Justus- Liebig-Universität Gießen, Envin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58,35390 Gießen. Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.uni-giessen.de/stellenmarkt/merkblatt.pdf zu beachten. Bewerbungen Schwerbehinderter werden - bei gleicher Eignung - bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.
Darüber hinaus erbitten wir zusätzliche Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, zu finden unter http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb11/dekanat/dekanat/ref1. Bitte senden Sie möglichst alles auch digital auf Datenträger.

Bewerbungsschluss: 12.04.2018