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Tenure-Track-Professur (W1 mit Tenure Track W2) für Experimentalphysik

Universität Hamburg. Hamburg, 01.02.2018

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Die Universität Hamburg (UHH) versteht sich als Universität der Nachhaltigkeit. Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit sind für uns selbstverständlich. Ebenso gehören der Umgang mit kultureller Vielfalt, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen zu unserem Alltag.
Für eine Universität der Nachhaltigkeit stehen Personalentwicklung und insbesondere die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Zentrum ihres strategischen Handelns. Mit der Stärkung der Tenure-Track-Professur etabliert die UHH einen neuen Karriereweg für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Aufgrund des Erfolgs beim Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) schreibt die UHH zur Stärkung des Forschungsschwerpunkts „Photonen- und Nanowissenschaften“ der UHH die folgende Tenure-Track-Professur aus.
In der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

TENURE-TRACK-PROFESSUR (W1 mit Tenure Track W2)
FÜR EXPERIMENTALPHYSIK
MIT DEM SCHWERPUNKT QUANTENOPTIK

zu besetzen - Kennziffer JP 278
Die Professur ist am Fachbereich Physik angesiedelt.
Der Fachbereich Physik der UHH verfügt über exzellente Forschungs- und Lehraktivitäten und wird ergänzt durch viele außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Der Bereich „Photonen- und Nanowissenschaften“ ist dabei erklärter Forschungsschwerpunkt der UHH. Besondere Bedeutung besitzen hier die Bereiche Quantenoptik, Physik der Quantengase, Laserphysik, Ultrakurzzeitphysik sowie Physik mit Freie-Elektron-Laser. Es bestehen vielfältige Verknüpfungen zur Festkörper- und Nanostrukturphysik. Der Forschungsschwerpunkt koordiniert u. a. den SFB 925 sowie den Bundesexzellenzcluster „The Hamburg Centre for Ultrafast Imaging“ (CUI).
Aufgabengebiet:
Zur Stärkung des Forschungsschwerpunktes „Photonen- und Nanowissenschaften“ der UHH wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit auf dem Gebiet der experimentellen Quantenoptik gesucht. Wir sind besonders interessiert an Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der modernen Quantenoptik arbeiten, insbesondere basierend auf rein photonischen Systemen oder hybriden Systemen, in denen atomare oder Festkörper-Quantensysteme an Licht gekoppelt werden. Eine Beteiligung an kooperativen Forschungsinitiativen, wie dem Bundesexzellenzcluster CUI und dem Sonderforschungsbereich SFB 925 „Light induced dynamics and control of correlated quantum systems“ wird erwartet. Die Professur ist im „Zentrum für Optische Quantentechnologien“ (ZOQ) angesiedelt, das experimentelle und theoretische Physik aus den Bereichen Quantenoptik, Kurzzeitphysik und Nanostruktur-Physik miteinander verzahnt.
In der Lehre gehören die Durchführung von Vorlesungen, Übungen, Praktika und (Pro-)Seminaren sowie die Betreuung von Abschlussarbeiten in den am Fachbereich Physik angebotenen Bachelor- und Master-Studiengängen (zzt. Physik, Nanowissenschaften und Lehrexport in andere MINT-Studiengänge) zu den Aufgaben der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers.
Der § 12 Absatz 7 Satz 2 Hamburgisches Hochschulgesetz (HmbHG) findet Anwendung.
Einstellungsvoraussetzungen:
Wissenschaftliche Qualifikationen sowie weitere Voraussetzungen gemäß § 18 HmbHG.
Weitere Kriterien:
Von den Bewerberinnen/Bewerbern werden internationale wissenschaftliche Erfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten erwartet. Die UHH legt auf die Qualität der Lehre besonderen Wert. Lehrerfahrungen und Vorstellungen zur Lehre sind darzulegen.
Von der Stelleninhaberin/dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie/er sich an der Durchführung der Lehre im Bereich der Bachelor-Ausbildung beteiligt. Veranstaltungen im Bereich der Bachelor-Ausbildung sind üblicherweise auf Deutsch zu halten.
Im Rahmen der wissenschaftlich selbstständigen Tätigkeit von Juniorprofessorinnen/Juniorprofessoren ist eine fachliche Anbindung an den Arbeitsbereich anzustreben, um Synergien in Lehre und Forschung zu gewährleisten.
Vor Ablauf der zweiten Phase der Juniorprofessur erfolgt eine Evaluierung im Rahmen des Tenure Track, um die Voraussetzungen für eine Berufung auf eine W2-Professur zu prüfen. Es gelten dann die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 15 HmbHG. Bei positivem Ergebnis des Bewertungsverfahrens erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W2-Professur. Die Regelungen des Hausberufungsverbots gelten bereits bei der Berufung auf die Juniorprofessur.
Die UHH will den Anteil von Frauen in Lehre und Forschung erhöhen. Sie ist deshalb an Bewerbungen von qualifizierten Wissenschaftlerinnen besonders interessiert. § 14 Absatz 3 Satz 3 HmbHG findet Anwendung.
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.
Für nähere Auskünfte steht Ihnen Prof. Dr. Klaus Sengstock unter 040/8998-5200 oder klaus.sengstock@physik.uni-hamburg.de gerne zur Verfügung.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsliste, Nachweis von Lehrerfahrungen sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten, Kopien von Zeugnissen und Dokumenten, drei repräsentative Veröffentlichungen, Darlegung der Vorstellungen zur zukünftigen Lehre und Forschung) werden unter Angabe der Kennziffer JP 278 bis zum 15.03.2018 erbeten an den Präsidenten der Universität Hamburg, Stellenausschreibungen, Mittelweg 177, 20148 Hamburg oder vorzugsweise in elektronischer Form zusammengefasst in einer PDF-Datei an: Bewerbungen@verw.uni-hamburg.de


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Bewerbungsschluss: 15.03.2018