Stellenmarkt Ein Angebot aus dem Karriere-Netzwerk von Jobbörse der ZEIT - Alle aktuellen Jobs im ZEIT Stellenmarkt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) in einem Projekt zu multinationaler Polizeiunterstützung

Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH). Hamburg, 09.05.2018


Am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) ist die Stelle

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Projekt zu multinationaler Polizeiunterstützung

mit 65 Prozent EG 13 (TV-AVH) vom 1. Oktober 2018 bis 30. September 2021 zu besetzen.

Das IFSH ist eine interdisziplinär arbeitende Forschungseinrichtung an der Universität Hamburg, die von der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert wird. Die Forschungsaktivitäten des IFSH konzentrieren sich auf die Analyse aktueller Entwicklungen und Herausforderungen für Frieden und Sicherheit mit einem Schwerpunkt auf dem euroatlantischen und eurasischen Raum. Der Wissenstransfer aus der Forschung in die Politik und die Gesellschaft ist grundlegender Bestandteil der Arbeit des Instituts.

Das Aufgabengebiet der Stelle umfasst die Mitarbeit in einem Projekt zu multinationaler Polizeihilfe. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für drei Jahre (2018-2021) gefördert und von Prof. Dr. Ursula Schröder und Dr. habil. Cornelius Friesendorf geleitet. Die Möglichkeit zur Promotion ist gegeben und wird gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://ifsh.de/projekte/multinationale-polizeiunterstuetzung/

Aufgaben
  • Forschung zu internationaler und transnationaler polizeilicher Unterstützung und Reform im Kosovo und möglicherweise in einem post-sowjetischen Staat.
  • Eigenständige Vorbereitung und Durchführung von Feldforschung im Kosovo und möglicherweise in einem post-sowjetischen Staat, wie auch innerhalb von Polizeiorganisationen von Geberstaaten und in internationalen Organisationen.
  • Wissenschaftliche Veröffentlichung der Forschungsergebnisse gemeinsam mit der Projektleitung.
Ihr Profil
  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Sozialwissenschaften.
  • Vertiefte Kenntnisse in der Sicherheitspolitik, den internationalen Beziehungen und/oder der Friedens- und Konfliktforschung. Kenntnisse der Polizeiforschung sind von Vorteil.
  • Hervorragendes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen auf Englisch. Kenntnisse des Albanischen, Serbischen, Russischen und/oder Ukrainischen sind von Vorteil.
  • Bereitschaft zur Feldforschung unter schwierigen Bedingungen und zur Kommunikation mit Akteuren des Sicherheitssektors.
  • Kenntnisse qualitativer Forschungsmethoden, einschließlich Interviewtechniken und Fokusgruppen sind von Vorteil.
  • Gute Projektmanagementfähigkeiten.
  • Kenntnisse des Westbalkan und/oder postsowjetischer Staaten sind von Vorteil.
  • Gute Kommunikation, Teamarbeit, Eigenständigkeit und Organisationstalent.
Das IFSH ist daran interessiert, den Anteil von Frauen an seinem wissenschaftlichen Personal zu erhöhen. Schwerbehinderte werden ebenfalls ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Ausführliche Bewerbungen sind bis zum 04.06.2018 elektronisch einzusenden an bewerbung@ifsh.de (pdf-Datei von einer Größe mit maximal 5 MB).

Die Bewerbungsunterlagen sollten neben den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse einschließlich Noten) eine Kurzbeschreibung eines möglichen Promotionsvorhabens oder Ihrer Forschungsinteressen in den oben genannten Feldern enthalten.

Für nähere Auskünfte stehen Ihnen Cornelius Friesendorf (friesendorf@ifsh.de) und Ursula Schröder (schroeder@ifsh.de) zur Verfügung.

Bewerbungsschluss: 04.06.2018