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Professur (W2) für Pflanzenbau und Grünlandwirtschaft

Fachhochschule Kiel. Kiel, 26.04.2018

Die Fachhochschule Kiel hat gegenwärtig rund 7.700 Studierende und hat Vision und Leitsätze neu formuliert (fh-kiel.de/leitsaetze). Wir haben uns auf den Weg gemacht, die Exzellenz-Hochschule für Lehre im Norden zu werden. Wir suchen weitere Mitglieder für unser Team:

W2-Professur für Pflanzenbau und Grünlandwirtschaft

Im Rahmen der Professur wird erwartet, dass die Bewerberin oder der Bewerber die Grundlagen und Vertiefungen des Pflanzenbaus und der Grünlandwirtschaft in Lehre und Forschung vertritt. Dabei soll die Professur als Schnittstelle zu angrenzenden Fachgebieten wie beispielsweise der Pflanzenernährung, Phytomedizin und Landtechnik genutzt werden, um den Studierenden des Bachelor- und Masterstudiengangs die Komplexität zukunftsfähiger Landnutzungssysteme unter mittel- und nordeuropäischen Standortverhältnissen umfassend zu vermitteln. Als Ergänzung und zur Vertiefung sind Kenntnisse in den Bereichen Ertragsphysiologie, Pflanzenzüchtung und des ökologischen Pflanzenbaus bedeutsam. Eine grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme verwandter Grundlagenfächer wird vorausgesetzt. Die fachliche Qualifizierung wird durch ein agrarwissenschaftliches Studium und eine fachbezogene Promotion nachgewiesen. Einschlägige Berufserfahrungen im Bereich der pflanzenbaulichen Beratung, Forschung, Entwicklung oder Produktion sind erforderlich. Wünschenswert sind darüber hinaus Erfahrungen in der Lehre und anderen Formen der Wissensvermittlung.

Es wird vorausgesetzt, dass sich die Bewerberin oder der Bewerber in der Selbstverwaltung der Hochschule maßgeblich engagiert, mit anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen kooperiert und sich am Wissenstransfer und in der angewandten Forschung aktiv beteiligt.

Bewerberinnen und Bewerber müssen neben den allgemeinen beamtenrechtlichen Voraussetzungen die Voraussetzungen des § 61 HSG erfüllen. Danach sind mindestens ein zum Zugang für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, berechtigendes, abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische und didaktische Eignung und besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die hervorragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, erforderlich. Des Weiteren sind besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sind, Voraussetzung.

Die Fachhochschule Kiel bietet didaktische Aus- und Fortbildung während der ersten beiden Beschäftigungsjahre an. Es wird erwartet, dass dieses Angebot genutzt wird.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein. Daher werden schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerberinnen oder Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen zu erhöhen. Sie fordert deshalb geeignete Frauen auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Bewerbungen mit vollständigen Unterlagen sind auf dem Postweg bis zum 24.05.2018 zu richten an den Dekan des Fachbereichs Agrarwirtschaft, Herrn Professor Dr. Martin Braatz, Grüner Kamp 11, 24783 Osterrönfeld.

Fachliche und inhaltliche Fragen sind an den Vorsitzenden des Berufungsausschusses, Herrn Professor Dr. Conrad Wiermann, Tel: 04331 845-130, zu richten.

Bewerbungsschluss: 24.05.2018