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Referent (m/w) für das Referat "Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft - Spartenübergreifende Förderung"

Stadt Köln. Köln, 19.02.2018

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Im Kulturamt der Stadt Köln ist ab sofort die Stelle

einer Referentin beziehungsweise eines Referenten
für das Referat „Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft –
Spartenübergreifende Förderung“

zu besetzen.

Das Kulturamt beschäftigt sich insbesondere mit der Beratung, Förderung und Weiterentwicklung der Freien Kölner Kunstszene und bietet in einem kreativen Umfeld ein reizvolles Aufgabenspektrum.

Moderne Metropolen wie Köln sind geprägt durch eine sich stetig ausdifferenzierende kulturelle Vielfalt, die sich aus den massiven Veränderungen der Stadtgesellschaft durch Digitalisierung, Migration, Demografischem Wandel sowie dem Selbstbewusstsein zahlreicher Bevölkerungsschichten nach kultureller Teilhabe entwickelt hat. Themenfelder wie interkulturelle und inklusive Kulturarbeit, die Frage nach kulturellen öffentlichen Freiräumen in einer sich rasant verdichtenden Stadtgesellschaft prägen die Arbeit freier Kunst und Kulturinstitutionen. In den letzten Jahrzehnten haben sich zudem immer mehr Kulturinstitutionen und Kunstprojekte in Köln entwickelt, die in andere Gesellschaftsbereiche wie Stadtentwicklung, Soziales, Jugendkultur sowie Brauchtum wirken.

Die Stadt Köln plant daher ein neues Referat im Kulturamt einzurichten, das sich diesen von Vielfalt geprägten Themenfeldern widmet und Konzepte sowie Förderinstrumente zu den im Folgenden genannten gesellschafts- und kulturpolitisch relevanten Themen und Entwicklungen entwickelt und umsetzt:

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:


Das Referat ist verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung von Förderinstrumenten, die schwerpunktmäßig folgende gesellschafts- und kulturpolitisch relevanten Themen und Entwicklungen in der freien Kunstszene unterstützen. Dabei sind Förderinstrumente zu folgenden Schwerpunkten zu entwickeln bzw. zu betreuen:

  • Kulturelle Teilhabe/Partizipation (mit besonderer Berücksichtigung der Themen Inklusion und Interkultur unter dem Gesamtaspekt Diversity)
  • Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadtentwicklung (Förderung von Kulturquartieren unter Einbezug aller Diversity relevanten Dimensionen)
Die tägliche Praxis gestaltet sich wie folgt:
  • Förderung von projektanbietenden Künstlerinnen und Künstlern, Initiativen und Einrichtungen im Referat "Kultur als Akteur der Stadtgesellschaft – Spartenübergreifende Förderung"
  • Beratung von Künstlerinnen und Künstlern sowie Initiativen unter dem Gesichtspunkt der UNESCO Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen
  • Beratung von Künstlerinnen und Künstlern sowie Initiativen bei der Anmietung und Bespielung von Produktions- und Präsentationsflächen
  • Einwerben von Drittmitteln
  • Entwicklung von überregionalen und internationalen Netzwerken
  • Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit der Dezernatsspitze
  • Beratung der Kulturdezernentin und der Kulturamtsleiterin bei strategischen Fragestellungen
  • Mitarbeiterführung
Der endgültige Aufgabenzuschnitt bleibt vorbehalten.

Wir erwarten von Ihnen:


Vorausgesetzt wird:

Für Beschäftigte ist ein erfolgreich abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Hochschulstudium mit kulturellem Bezug oder wissenschaftliches Hochschulstudium der Ethnologie oder Sozialwissenschaften Voraussetzung. Bei Beamtinnen und Beamten wird die vorhandene Befähigung für die Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt des nichttechnischen Verwaltungsdienstes (ehemals höherer Dienst) in Verbindung mit einem abgeschlossenen wissenschaftlichen Hochschulstudium der genannten Fachrichtungen vorausgesetzt.

Hierüber sollten Sie verfügen:
  • vertiefte Kenntnisse der Kunst- und Kulturszene in Deutschland
  • Netzwerkverbindungen in der Kunst- und Kulturszene auf regionaler und überregionaler sowie internationaler Ebene
  • erste Erfahrungen in der interkulturellen oder inklusiven Kulturarbeit
  • Basiswissen im Künstler- und Veranstaltungsmarketing sowie in Betriebswirtschaft
  • Grundqualifikation in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • starkes Interesse an der Kölner "freien Kunstszene"
  • Erfahrungen in der Kooperation mit öffentlichen Verwaltungsstellen
  • eigenständige und verantwortungsbewusste Aufgabenerfüllung
  • erste Führungserfahrungen
  • Belastbarkeit, Ausdrucksfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit
  • hohes Engagement und Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung (die Vielfältigkeit der Aufgabenstellung erfordert die Bereitschaft, Aufgaben auch an Abenden und am Wochenende wahrzunehmen sowie über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus tätig zu sein)
Wünschenswert sind:
  • Mehrsprachigkeit (insbesondere englisch)
  • Diversity Kompetenz
  • Empathie und wertschätzender Umgang mit Kolleginnen, Kollegen und Akteuren
  • Interesse und Erfahrungen an der Arbeit in einem und mit einem multiprofessionellen und vielfältigen Team
Wir bieten Ihnen:

Die Stelle ist bewertet nach Entgeltgruppe 14 TVöD, Fallgruppe 1(Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) beziehungsweise Besoldungsgruppe A 14 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt LBesG (Landesbesoldungsgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen) (ehemals höherer Dienst).

Die Eingruppierung erfolgt gemäß der tariflichen Regelung.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 beziehungsweise 41 Stunden.

Ihre Bewerbung:

Weitere Auskunft erteilt Frau Barbara Foerster, Telefonnummer 0221 / 221-33457.

Bewerbungen senden Sie bitte bis 16.03.2018 an:

Stadt Köln, Kulturamt
Richartzstr. 2-4, 50667 Köln


Oder per E-Mail an: kulturamt@stadt-koeln.de

Die Stadt Köln hat sich selbst verpflichtet, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen und unterrepräsentierten Berufsbereichen zu erhöhen. Frauen sind deshalb ausdrücklich angesprochen und gebeten, sich zu bewerben.

Wir begrüßen Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig ihrer ethnischen, kulturellen oder sozialen Herkunft, des Alters, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung oder sexuellen Identität. Köln ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Diese Vielfalt soll sich entsprechend der Qualifikationen in der Verwaltung widerspiegeln, um Dienstleistungen für Kölner Einwohnerinnen und Einwohner optimal erbringen zu können.

Zudem sollen sich die individuellen Arbeitszeitwünsche von Männern und Frauen mit Familienpflichten in allen Ebenen wiederfinden.

Die Stadt Köln ist Trägerin des Prädikats TOTAL E-QUALITY – Engagement für Chancengleichheit von Frauen und Männern sowie des Zusatzprädikates DIVERSITY.

Schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Bewerbungsschluss: 16.03.2018