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Professur (W3) für Translational Genome Mining for Natural Products

Eberhard Karls Universität Tübingen. Tübingen, 30.05.2018

Die Universitätsmedizin Tübingen ist Bestandteil der Exzellenzuniversität Tübingen. Sie bietet medizinische Leistungen auf höchstem Niveau und deckt das gesamte Spektrum moderner Medizin, Forschung, Lehre und Krankenversorgung ab.

An der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen ist am Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, eine

W3-Professur für Translational Genome Mining for Natural Products

zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Die Universität Tübingen hat eine langjährige Tradition in der Infektionsforschung mit dem Schwerpunkt bakterielle Pathogenität und Erforschung von Antibiotika. Der/Die künftige Stelleninhaber/-in soll auf einem aktuellen Forschungsgebiet der antibakteriellen Wirkstoffsuche mittels Genome-Mining und der Charakterisierung von Biosynthesewegen hervorragend ausgewiesen sein und sich im Fach Mikrobiologie an der Lehre der Medizinischen Fakultät beteiligen.

Mögliche Forschungsfelder umfassen die Entwicklung von Software zur Identifizierung und Analyse von Antibiotika-Biosynthesewegen in Genom- und Metagenomdaten und die Validierung der in silico erzeugten Daten mit genetischen, biochemischen und analytischen Verfahren. Forschungsfragen sollen mit bioinformatischen und experimentellen Methoden untersucht werden. Die Arbeitsgruppe wird in ein hervorragendes Arbeitsumfeld eingebettet sein, das alle Aspekte modernster translationaler Antibiotikaforschung umfasst.

Die Professur wird vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) gefördert. Das DZIF verfolgt translationale Infektionsforschung in Biologie und Medizin mit dem Ziel der Wirkstoffentwicklung. Erwartet wird die aktive Beteiligung an Forschungsvorhaben des DZIF, insbesondere an Antibiotika-bezogenen Kooperationsprojekten.

Weiterhin ist eine Mitarbeit an interdisziplinären Vorhaben der Universität Tübingen erwünscht wie zum Beispiel dem SFB766 "Bakterielle Zellhülle" und dem GRK1708 "Bakterielle Überlebensstrategien". Kooperationen sollten mit Einrichtungen der Medizinischen Fakultät, der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät (insbesondere Biologie, Bioinformatik und Pharmazie) oder dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie etabliert werden. Erfahrung in der Konzeption von Drittmittelverbünden ist erwünscht und die Bereitschaft solche Verbünde an der Universität Tübingen zu initiieren.

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Universitätsstudium der Naturwissenschaften, Informatik oder Medizin, die Promotion und die Habilitation oder eine gleichwertige Qualifikation sowie didaktische Eignung.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um Ihre Bewerbung. Qualifizierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Hinweise zu den erforderlichen Unterlagen für eine Bewerbung finden Sie in unserem Merkblatt auf:
www.medizin.uni-tuebingen.de/Struktur_und_Berufungen

Bitte senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen einschließlich Bewerberbogen ausschließlich elektronisch und in einer zusammenhängenden PDF-Datei bis spätestens zum 29.06.2018 an: berufungen.dekanat@med.uni-tuebingen.de

Dekan der Medizinischen Fakultät der
Eberhard Karls Universität Tübingen
Herrn Professor Dr. med. Ingo B. Autenrieth
Geissweg 5
72076 Tübingen


Rückfragen können ebenfalls an den Dekan gerichtet werden.

www.medizin.uni-tuebingen.de

Bewerbungsschluss: 29.06.2018