W3-Professur für „Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und
Kommunikation“
zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.
Die Professur soll das Fachgebiet in seiner gesamten Breite vertreten und Lehraufgaben im Fach Sonderpädagogik/Rehabilitationspädagogik in den
lehramtsbezogenen und außerschulischen Bachelor- und Masterstudiengängen erbringen.
Der/die Bewerber*in (m/w/d) soll Forschung in mindestens zwei der folgenden Schwerpunkte vorweisen:
- Sprachentwicklung im Kontext sprachlicher Diversität
- Diagnostik von verbalsprachlichen und/oder schriftsprachlichen Fähigkeiten
- Förderung und/oder Erwerb von Schriftsprache bei Beeinträchtigungen
- Förderung und/oder Therapie von Sprache und Kommunikation bei Beeinträchtigungen
- Partizipation bei sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen
- Professionalisierung im Kontext von sprachlich-kommunikativen Beeinträchtigungen
Mindestens einer dieser Schwerpunkte muss einen Bezug zur Pädagogik bei Beeinträchtigungen der Sprache und Kommunikation (vorzugsweise
schulbezogen) aufweisen.
Zum Profil der Rehabilitationswissenschaften an der Humboldt-Universität gehört eine besonders komplexe Struktur über Disziplin- und
Fachgrenzen (Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Linguistik, etc.) und Forschungsansätze hinweg. Ungeachtet von Spezialisierungen wird
Kooperationsfähigkeit über thematische, paradigmatische und methodische Grenzen hinaus erwartet.
Erwünscht sind Erfahrungen in internationaler Forschungskooperation. Ebenso erwünscht ist die Bereitschaft zur Mitarbeit im Interdisziplinären
Kompetenzzentrum Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität.
Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 100 des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.
Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen
nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung
bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.
Bewerbungen (inkl. eines Publikationsverzeichnisses, eines vollständigen Verzeichnisses der Lehrveranstaltungen, Angaben zu bisherigen und
aktuellen (Drittmittel-)Forschungsprojekten, einer 2-seitigen Zusammenfassung des Forschungsprofils) richten Sie bitte bis zum 23.06.2023 unter
Angabe der
Kennziffer PR/010/23 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät,
Prof. Becker, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer einzigen PDF-Datei an
berufungen.ksbf@hu-berlin.de. Da wir Ihre
Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.
Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden
Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin:
https://hu.berlin/DSGVO.