Arbeit im Vertrieb
Die Arbeit im Vertrieb kann sehr facettenreich sein. Der Arbeitnehmer steht fast immer in engem Kontakt zu den Kunden und hat gleichzeitig die Produkte und die Marktanforderungen im Blick. Ähnlich vielseitig wie die Aufgaben und die einzelnen Berufsbilder sind die Fortbildungen, die es in diesem Bereich gibt.
Betriebswirtschaftslehre eröffnet ein weites Feld
Wer sich von seiner Arbeit im Vertrieb aus weiterentwickeln möchte und über die Voraussetzungen für ein Hochschulstudium verfügt, kann ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre und Business Administration in Erwägung ziehen. Von hier aus kann er den Weg in die Betriebsorganisation nehmen und Betriebsplaner werden, was laut WSI-Tarifarchiv mit einem monatlichen Bruttogehalt zwischen 4.667 und 4.869 Euro vergütet werden kann. Eine andere Möglichkeit wäre der große Bereich des Finanz- und Rechnungswesens. Der Absolvent kann hier als Rechnungsprüfer verbeamtet werden. Als solcher bezieht er zu Beginn seiner Tätigkeit auf Stufe 1 der Besoldungsgruppe A 9 2.384 Euro, auf Stufe 8 der Besoldungsgruppe A 13 4.746 Euro. Wer sich auf Marketing und Werbung spezialisiert, kann als Merchandiser nach der Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums 3.399 Euro brutto im Monat verdienen.
Aus dem Vertrieb ins Finanzwesen
Ein Bachelorstudium im Finanz- und Rechnungswesen ist ein anderer Schritt, den Angestellte aus dem Vertrieb gehen können. Mit dem Schwerpunkt Risikoanalyse können sie laut dem WSI-Tarifarchiv 2012 einen monatlichen Verdienst zwischen 3.898 und 4.385 Euro haben. Der Schwerpunkt auf dem Controlling kann sie in Verbindung mit dem vorherigen Beruf hervorragend zum Vertriebscontroller qualifizieren. Nach der Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums wird diese Position mit einem Gehalt von 3.181 bis 3.484 Euro brutto im Monat vergütet.
Masterstudiengänge
Wer bereits einen Bachelorstudiengang im technischen Vertrieb absolviert hat, kann den Masterstudiengang im selben Fach belegen. Nach dem Abschluss könnte er zum Beispiel als Salesmanager arbeiten, der im Jahresbruttodurchschnittlich 50.000 Euro verdient. Eine weitere Arbeitsmöglichkeit wäre der Posten des Vertriebsleiters, der im deutschlandweiten Durchschnitt im Jahr ein Bruttogehalt von etwa 65.000 Euro bezieht. Der Masterstudiengang in Ingenieurswissenschaften hingegen kann zum Berufsbild des Forschungs- und Entwicklungsingenieurs führen, der laut WSI-Tarifarchiv mit 4.667 bis 4.869 Euro brutto monatlich vergütet wird. Im Bereich der Qualitätssicherung dagegen kann der Absolvent als Qualitätsingenieur mit einem Einkommen von 4.667 bis 4.869 Euro brutto monatlich rechnen. Und nach einem Masterstudium in Ingenieurswissenschaften mit dem Schwerpunkt Produktionsplanung und -steuerung besteht die Möglichkeit, Jobangebote für Produktionsingenieure anzunehmen. Diese können monatlich nach dem WSI-Tarifarchiv ein Bruttogehalt von 4,667 bis 4.869 Euro einbringen.