Direktor:in (w/m/d) am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG 1) in kollegialer Leitung am Standort Jülich mit Universitätsprofessur (W3) für Mikrobielle Biotechnologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Forschungszentrum Jülich GmbH
Das Forschungszentrum Jülich ist ein Magnet für herausragende Wissenschaftler:innen, junge Talente und Führungskräfte. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft stellen wir uns den großen gesellschaftlichen Herausforderungen und erforschen Optionen für die digitalisierte Gesellschaft, ein klimaschonendes Energiesystem und ressourcenschützendes Wirtschaften. Wir streben nach Exzellenz und unser offener Campus fördert Zusammenarbeit zwischen Menschen aus aller Welt. Arbeiten Sie mit mehr als 7.600 Kolleg:innen in einem der größten interdisziplinären Forschungszentren Europas und gestalten Sie den Wandel mit uns!
Das Forschungszentrum Jülich und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf suchen im Rahmen einer gemeinsamen Berufung nach dem Jülicher Modell zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine:einen
Direktor:in (w/m/d) am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG‑1) in kollegialer Leitung am Standort Jülich
mit
Universitätsprofessur (W3) für Mikrobielle Biotechnologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Das IBG-1 am Forschungszentrum Jülich treibt die Weiterentwicklung der Biotechnologie für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft voran. Schwerpunkte sind die mikrobielle und enzymatische Stoffumwandlung sowie die Bioprozessentwicklung. Das IBG-1 ist Teil des Instituts für Bio- und Geowissenschaften, in dem das Forschungszentrum Jülich seine Expertisen in Biotechnologie, Bioinformatik, Pflanzenwissenschaften und Agrosphäre für interdisziplinäre Forschung zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen bündelt.
Die:Der Bewerbende soll eine international sichtbare Forscherpersönlichkeit auf dem Gebiet der angewandten Mikrobiologie sein. Die Direktorenstelle umfasst die Leitung von Forschungsarbeiten zu mikrobiellen Zellfabriken, die eine nachhaltige Produktion von Chemikalien, Pharmazeutika und Materialien auf Basis erneuerbarer Kohlenstoffquellen oder Abfallstoffen als nachhaltige Alternative zur petrochemischen Synthese ermöglichen. Von besonderem Interesse sind hier z. B. biologische Verfahren zum Plastikrecycling. Dazu sollen Methoden des Metabolic Engineering, der synthetischen Biologie und der adaptiven Laborevolution genutzt werden sowie die Automatisierungsmöglichkeiten durch die Jülich Biofoundry. Die Forschungsarbeiten stellen einen wesentlichen Baustein in der Bioökonomie-Strategie des Forschungszentrums Jülich dar und sind eng verknüpft mit der Bioprozessentwicklung und der Bioinformatik.
Als Direktor:in am Institut für Bio- und Geowissenschaften – Biotechnologie (IBG-1) mit zusätzlicher Berufung an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wird die:der erfolgreiche Bewerbende in kollegialer Zusammenarbeit mit weiteren Direktor:innen den Institutsbereich leiten und dessen Forschungsportfolio managen. Die:Der Kandidat:in muss über starke und inspirierende Führungsqualitäten verfügen sowie die Erfahrung und Fähigkeit besitzen, neue Impulse zu geben und künftige Forschungsrichtungen im Einklang mit der Forschungsstrategie und Mission des Forschungszentrums Jülich im Bereich der Bioökonomie voranzutreiben.
Von der:dem zukünftigen Stelleninhaber:in wird eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie eine aktive Mitwirkung an laufenden und geplanten Forschungsverbünden beider Einrichtungen erwartet.
Mit der Berufung ist eine Lehrverpflichtung zum Thema „Mikrobielle Biotechnologie“ im Umfang von zwei Semesterwochenstunden an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verbunden.
Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein‑Westfalen. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, PhD/Promotion und zusätzliche weitergehende wissenschaftliche Leistungen, die z. B. durch eine Habilitation im Rahmen einer Juniorprofessur, einer wissenschaftlichen Tätigkeit an einer Hochschule, einer Forschungseinrichtung oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich (z. B. der Industrie) erbracht wurden.
Weiterhin werden eine hervorragende Publikationsleistung, eine substantielle Einwerbung hochkompetitiver Drittmittel, z. B. durch ERC-Grants oder vergleichbare Mittel, sowie umfangreiche Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit akademischen und industriellen Partnern sowie im Technologietransfer erwartet.
Die Ausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. Das Forschungszentrum Jülich und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfolgen eine zertifizierte familiengerechte Personalpolitik und verfügen über Dual-Career-Programme.
Stellenbesetzungen werden grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip der „Exzellenz durch Vielfalt“. Sie hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes teilgenommen. Die Verwirklichung der Chancengleichheit ist wichtiger Bestandteil der Personalpolitik am Forschungszentrum Jülich und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Ihre Bewerbung in englischer Sprache richten Sie bitte bis zum 17.04.2026 an Prof. Dr. Ir. Pieter Jansens, Vorstandsmitglied des Forschungszentrums Jülich, und Prof. Dr. Martin Heil, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der HHU. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, Curriculum Vitae, Angabe aller wissenschaftlichen Publikationen, tabellarische Aufstellung und Nachweise der kompetitiv eingeworbenen Drittmittel, Kopien der akademischen Zeugnisse, Forschungskonzept [max. 2 Seiten], Lehrkonzept [max. 2 Seiten] und Lehrveranstaltungsverzeichnis) online über das Berufungsportal der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein:
https://berufungsportal.hhu.de
Fragen zur Stelle, insbesondere zur Bioökonomie-Strategie des Forschungszentrums Jülich und zum Helmholtz-Programm Erde und Umwelt, richten Sie bitte an Prof. Dr. Holger Gohlke (gohlke@uni-duesseldorf.de) oder Prof. Dr. Christoph Fahlke (c.fahlke@fz-juelich.de).
Für Fragen zum Portal wenden Sie sich bitte an berufungsportalmnf@hhu.de.
Weitere Informationen zu gemeinsamen Berufungen finden Sie unter https://go.fzj.de/berufungen sowie zu Vielfalt und Chancengerechtigkeit unter https://www.fz-juelich.de/de/karriere/wir-als-arbeitgeber/chancengerechtigkeit.
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Arbeiten bei Helmholtz - Spitzenforschung als Beitrag zu Wachstum und Wohlstand
Aus dem 1958 gegründeten "Arbeitsausschuss für Verwaltungs- und Betriebsfragen der deutschen Reaktorstationen" entwickelten sich innerhalb von 40 Jahren die lose verbundenen Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Namensgeber für die Gemeinschaft war einer der größten Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts: Hermann von Helmholtz. Als einer der letzten Universalgelehrten verstand es Helmholtz, naturwissenschaftliche Forschung in die technologische Praxis zu führen und so Brücken zwischen den Forschungsfeldern Medizin, Physik und Chemie zu schlagen.
Als größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands beschäftigt die Helmholtz-Gemeinschaft in ihren 18 naturwissenschaftlich-technischen und biologisch-medizinischen Forschungszentren mehr als 33.000 Mitarbeiter. In den sechs Forschungsbereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr kooperieren die Helmholtz-Wissenschaftler im Sinne der Nachhaltigkeit untereinander und mit externen Partnern. Ziel der Arbeit der Helmholtz-Gemeinschaft ist die Schaffung tragfähiger Grundlagen für die Gestaltung der Zukunft.
Um sich auch zukünftig den aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen widmen zu können, hat die Nachwuchsförderung bei Helmholtz oberste Priorität. Unter dem Prinzip der Chancengleichheit bietet Helmholtz Jobs und Stellenangebote für hochqualifizierte Nachwuchskräfte auf allen Ebenen. Auch nach dem Berufseinstieg bei Helmholtz werden die Mitarbeiter umfangreich gefördert und im Sinne des Talentmanagements der Gemeinschaft gefördert. Zudem gibt es mit den Graduiertenschulen und Kollegs spezielle Angebote zur Förderung und Weiterentwicklung der Potenziale von Doktoranden und Postdocs.
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