Juniorprofessur für Deutsche Literatur der Neuzeit mit dem Schwerpunkt 20. und 21. Jahrhundert (W1 mit Tenure Track W2) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Befristet
Vollzeit, Teilzeit
Bewerbungsfrist: 22.11.2026
Veröffentlicht am: 26.10.2026
Oldenburg
Juniorprofessur für Deutsche Literatur der Neuzeit mit dem Schwerpunkt 20. und 21. Jahrhundert (W1 mit Tenure Track W2)
Wertigkeit:
W1 Tenure Track W2
Stellenumfang:
100 % (teilzeitgeeignet)
Einrichtung:
Fakultät III: Sprach- und Kulturwissenschaften / Institut für Germanistik
Dienstort:
Oldenburg (Oldb)
Bewerbungsfrist:
22.11.2026
Beschäftigungsbeginn:
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Befristung:
3 + 3 Jahre + Tenure Track
Hinweise:
Die Beschäftigung erfolgt bei Erfüllung der allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von drei Jahren.
Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist bei positiver Evaluation vorgesehen. Nach Ablauf der Befristung ist die Übernahme auf eine W2-Professur im Rahmen der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen vorgesehen.
Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.
Eine Verlängerung um weitere drei Jahre ist bei positiver Evaluation vorgesehen. Nach Ablauf der Befristung ist die Übernahme auf eine W2-Professur im Rahmen der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen vorgesehen.
Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.
Im Zentrum von Forschung und Lehre an der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften stehen die Analyse und Interpretation von Sprache, Literatur, Kunst, Musik und Alltagskultur. Dabei profitiert die Fakultät von der besonderen Kombination von Philologien, künstlerischen und kulturwissenschaftlichen Fächern mit ihren vielfältigen interdisziplinären Optionen. Hierzu gehört auch die Beteiligung an einer fakultätenübergreifenden Initiative zum Aufbau der Digital Social Sciences and Humanities (DSSH) der Universität.
Das an dieser Fakultät angesiedelte Institut für Germanistik bietet sämtliche lehramtsbezogenen germanistischen Studiengänge sowie verschiedene Fachmasterstudiengänge an. Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft befasst sich in Forschung und Lehre mit deutschsprachiger Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Sie versteht sich in Oldenburg als kulturwissenschaftliche Disziplin und interessiert sich auch für die medialen und sozialen Bedingungen literarischer Texte. Das Institut für Germanistik ist gemeinsam mit Kultureinrichtungen und Universitäten der Region an der jährlich stattfindenden „LiteraTour Nord“ beteiligt. Ihre Aufgaben
- Schwerpunkt Ihrer neuen Position ist die Forschung mit Blick auf die deutschsprachige Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei stärken Sie teamorientiert das Institut für Germanistik in Forschung und Lehre.
- Sie etablieren ein eigenständiges Forschungsgebiet innerhalb des Bereichs Literatur und Digitalität, das sich entweder in der Erforschung digitaler Kulturen (z. B. digitale Textsorten, digitale Produktionsästhetiken, Auswirkungen der Digitalisierung auf das Feld der Literatur usw.) oder im Bereich digitaler Methoden (z. B. distant reading, digitale Editionen, Netzwerkanalysen usw.) verorten lässt.
- Sie arbeiten aktiv an Kooperations- oder Verbundprojekten innerhalb des Instituts und der Fakultät mit.
- Sie wirken aktiv an einer fakultätenübergreifenden Verankerung der Digital Social Sciences and Humanities (DSSH) der Universität Oldenburg mit.
- Sie begleiten und fördern die akademische Karriereentwicklung von Studierenden und Mitarbeitenden.
- In der Lehre vertreten Sie das Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft in seiner gesamten Breite in den literaturwissenschaftlichen Modulen der germanistischen Bachelor- und Masterstudiengänge und tragen zur fachlichen Profilbildung des Forschungsgebiets „Literatur und Digitalität“ bei.
- Sie bieten dabei Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache an.
- Da die Universitäten Oldenburg und Bremen durch einen Kooperationsvertrag verbunden sind, wird eine aktive Teilnahme an der Kooperation erwartet.
- Sie beteiligen sich an der akademischen Selbstverwaltung.
- Sie fördern eine diverse und chancengerechte Hochschulkultur.
Vorausgesetzt:
- Sie erfüllen die Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 30 NHG.
- Sie befinden sich in der frühen Karrierephase und verfügen über eine Promotion in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft.
- Ihre durch einschlägige Publikationen (z. B. Dissertation) nachgewiesene Expertise liegt in der deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.
- Sie verfügen über Lehrerfahrungen im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft.
- Sie verfügen über erste Erfahrungen in der kompetitiven Drittmitteleinwerbung.
- Sie verfügen über eine kooperative Arbeitsweise, die eine diverse und chancengerechte Arbeitsumgebung fördert.
- Sie verfügen über erste Erfahrungen in der Betreuung und Förderung akademischer Karrierewege.
- Ihre Anknüpfungsfähigkeit an die Schwerpunkte des Instituts und der Fakultät legen Sie über ein max. vierseitiges Forschungs- und ein max. zweiseitiges Lehrkonzept dar. Erwartet wird ein substanzielles Forschungskonzept im Bereich Literatur und Digitalität, aus dem Ihr Beitrag zur fakultätenübergreifenden Initiative der Digital Social Sciences and Humanities (DSSH) sowie Ihre künftigen Schwerpunkte hervorgehen. Diese können sich sowohl auf den Bereich digitaler Kulturen als auch auf den Bereich digitaler Methoden beziehen.
- Bereitschaft zur fachlichen Betreuung der „LiteraTour Nord“.
- Ein kreatives, internationales und inspirierendes Arbeitsumfeld, in dem interdisziplinäre Kooperationen innerhalb der Universität, mit Universitäten und Forschungsinstituten aus der ganzen Welt sowie renommierten universitären An-Instituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert werden.
- Umfangreiche Service- und Beratungsangebote, z. B. für internationale Wissenschaftler*innen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zur Beantragung nationaler, europäischer und internationaler Forschungsförderung.
- Daneben bietet das Bibliotheks- und Informationssystem (BIS) der Universität spezifische Services zu Digital Humanities.
- Ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für alle Karrierestufen sowie Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung.
- Eine zertifizierte familienfreundliche Universität auf einem lebendigen und nachhaltigen Campus mit guter Infrastruktur.
Die Universität setzt sich für transparente und qualitätsgesicherte Verfahren ein. Wir streben eine Erhöhung des Professorinnenanteils an und fordern Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung oder ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir Sie, uns bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben einen entsprechenden Hinweis auf Ihre Schwerbehinderung oder Gleichstellung zu geben. Jetzt bewerben
Bitte bewerben Sie sich bis 22.11.2026 ausschließlich über das Berufungsportal
https://l.uol.de/berufungen.
Weitere Aktionen
Ähnliche Jobs per Mail erhalten?
Abonnieren Sie unsere Job-Mail!
Ähnliche Jobs
Professur für Englische Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sprachvariation unter Einschluss computationeller Methoden (W2)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Oldenburg
26.10.2026
Universitätsprofessur für Sprachwissenschaft des Deutschen mit Schwerpunkt Pragmatik
Freie Universität Berlin
Berlin
22.10.2026
Universitätsprofessur für Germanistik / Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Universität Duisburg-Essen
Essen
15.10.2026