Juniorprofessur für Translationale Multimodale Leberbildgebung Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Befristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 13.05.2026
Veröffentlicht am: 16.04.2026
Mainz
Mit rund 8.000 Beschäftigten in den unterschiedlichsten Berufsgruppen ist die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einer der größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz. Wir betreuen über 300.000 Patient:innen jährlich - und sind gleichzeitig eine bedeutende Forschungs- und Ausbildungsstätte. Als Maximalversorger bieten wir Interessierten vielfältige Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln.
Juniorprofessur für
Translationale Multimodale Leberbildgebung
(analog. Bes.-Gr. W1 LBesG, befristet auf 6 Jahre)zu besetzen.
Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d) mit ausgeprägtem Potenzial, das Gebiet der Translationalen Multimodalen Leberbildgebung in Forschung, Krankenversorgung und Lehre (einschließlich wissenschaftlicher Nachwuchsförderung) zu vertreten. Die Professur ist in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie angesiedelt. Die Professur soll den systematischen Transfer innovativer bildgebungsbasierter Forschungsansätze in die klinische Anwendung bei Lebererkrankungen etablieren. Ziel ist der Aufbau und die Leitung der Forschungsplattform „MultiModal LiverLab“ (M2L2) in der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Dort sollen moderne Methoden der MRT, CT bzw. Sonographie entwickelt und mit qualitativer Analyse und KI-gestützter Auswertung verbunden werden. Entlang der gesamten Translationskette – von Bildgebungsphantomen über Tiermodelle und Gewebeproben bis hin zu Patient:innenkohorten – sollen bildbasierte Biomarker entwickelt, validiert und in die Klinik überführt werden. Gesucht wird daher eine dynamische Nachwuchspersönlichkeit mit sehr guten radiologischen Kenntnissen, internationaler Forschungserfahrung und ausgewiesenem Profil in der translationalen multimodalen Leberbildgebung. Entsprechende Expertise im ausgeschriebenen Fachgebiet ist durch wissenschaftliche Leistungen (Publikationen und Drittmitteleinwerbungen) zu belegen. Für die Krankenversorgung primärer und sekundärer Lebermalignome und diffuser Lebererkrankungen sollen Schnittbildbefunde aus CT und MRT gemeinsam mit der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (AVTC) und dem Institut für Pathologie besprochen und neue bildgebende Techniken der Leber in interdisziplinären Studien und in der klinischen Routine eingesetzt werden. Darüber hinaus bestehen im Bereich der Diagnostik sekundärer Lebermalignome Kooperationsmöglichkeiten mit den krankenversorgenden Einrichtungen des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT). Für diese Tätigkeiten werden fundierte radiologische Kenntnisse der Leberbildgebung (abgeschlossene ärztliche Weiterbildung im Fach Radiologie) vorausgesetzt. Die Professur geht mit einer Beteiligung an der Lehre im Studiengang Humanmedizin einher. Lehrerfahrung im Fach Humanmedizin wird daher vorausgesetzt. Wünschenswert ist perspektivisch die Einbeziehung von Studierenden der Physik bzw. Medizinphysik bezüglich der verfügbaren CT- und MRT-Techniken sowie von Studierenden der Biomedizin und Biomedizinischen Chemie hinsichtlich der Entwicklung neuartiger Kontrastmittel und zielgerichteter Therapien. Bewerber:innen müssen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die in § 54 Hochschulgesetz geforderten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen. Vorgesehen ist eine Einstellung in ein privatrechtliches Dienstverhältnis zur Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Das Dienstverhältnis ist auf sechs Jahre befristet. Das Land Rheinland-Pfalz, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Universitätsmedizin vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität. Da mit der Professur sowohl Tätigkeiten in der Krankenversorgung als auch in der Lehre deutschsprachiger Studiengänge verbunden sind, werden die hierfür erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache vorausgesetzt. Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen am wissenschaftlichen Leitungspersonal zu erhöhen und bittet daher insbesondere Wissenschaftlerinnen, sich zu bewerben. Bewerber:innen mit Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universitätsmedizin Mainz ist Mitglied im Dual-Career-Netzwerk Metropolregion Rhein-Main und unterstützt Partner:innen neu einzustellender Spitzenkräfte bei ihrer Stellensuche. Zudem unterstützt die Universitätsmedizin Mainz Berufene bei der Vermittlung von Kinderbetreuungsplätzen. Die Universitätsmedizin Mainz ist seit 2024 mit dem Gütesiegel für faire und transparente Berufungsverhandlungen in der Hochschulmedizin des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) ausgezeichnet. Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf inkl. Drittmitteleinwerbungen und Publikationsliste, Zeugnisse und Urkunden) sowie einem Forschungs- und Lehrkonzept einschließlich des Nachweises der bisherigen Lehrtätigkeit bis zum 13.05.2026 zu richten an den Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Herrn Univ.-Prof. Dr. P. Drees. Bitte bewerben Sie sich über das Bewerbungsportal der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das Sie unter folgendem Link erreichen: https://berufungsportal.uni-mainz.de/datenabfrage/leberbildgebung Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen das Ressort Forschung und Lehre der Universitätsmedizin Mainz unter berufungen.um@uni-mainz.de oder telefonisch unter +49 6131/39-26358 zur Verfügung.
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