Juniorprofessur (W1) auf Zeit (3 Jahre) für Künstliche Intelligenz in den Künsten und Kunstwissenschaften Ludwig-Maximilians-Universität München
An der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Juniorprofessur (W1) auf Zeit (3 Jahre) für Künstliche Intelligenz in den Künsten und Kunstwissenschaften
zu besetzen.
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit fundierter wissenschaftlicher Expertise in den Kunstwissenschaften sowie mit ausgewiesenen methodischen und technischen Kenntnissen im Bereich der KI. Geeignet sind sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (m/w/d) der Kunstgeschichte, Medien-, Musik- oder Theaterwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf digitalen Methoden und KI, als auch Vertreterinnen und Vertreter (m/w/d) der Informatik oder der Digital Humanities mit kunst- oder kulturwissenschaftlicher Ausrichtung. Erwartet wird ein interdisziplinäres Profil, das technische Kompetenz mit kunstwissenschaftlicher Reflexion überzeugend verbindet. Die Eignung kann durch einschlägige Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, durch die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln sowie durch die Mitarbeit in entsprechenden Projekten nachgewiesen werden. Darüber hinaus werden praktische Erfahrungen in interdisziplinärer Forschung und Lehre an der Schnittstelle von KI-Technologien und kunstwissenschaftlichen Fragestellungen erwartet. Wünschenswert sind Erfahrungen in der Entwicklung digitaler Methoden oder Werkzeuge zur Erschließung, Analyse oder Vermittlung künstlerischer Inhalte. Die zukünftige Stelleninhaberin bzw. der zukünftige Stelleninhaber (m/w/d) kann auf bereits bestehende Strukturen am Department und an der LMU zurückgreifen und sollte in der Lage sein, Brücken zwischen geisteswissenschaftlichen Theorien und technischen Ansätzen der KI zu schlagen sowie zur Etablierung von KI und Digital Humanities in Forschung und Lehre beizutragen. Erwünscht ist die Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen sowie eine Beteiligung an der Entwicklung neuer Forschungsinitiativen innerhalb des Departments Kunstwissenschaften.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zwischen der Promotion und dem Ende der Ausschreibungsfrist sollen nicht mehr als vier Jahre vergangen sein. Dieser Zeitraum verlängert sich bei Betreuung eines Kindes oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren und bei Pflege eines oder mehrerer pflegebedürftiger Angehöriger um bis zu zwei Jahre je Kind oder Pflegefall.
Die Berufung erfolgt bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von drei Jahren. Bei positiver Evaluation der fachlichen, pädagogischen und persönlichen Eignung ist eine Verlängerung um weitere drei Jahre möglich. Eine Überführung auf eine Dauerstelle (tenure track) ist nicht möglich.
Die LMU strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben.
Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt.
Die LMU bietet Unterstützung für Doppelkarriere-Paare an.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis, Lehrverzeichnis) sind bis zum 10. Mai 2026 (Posteingang) bei der Dekanin der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften, Prof. Dr. Julia Burkhardt, Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, in elektronischer Form einzureichen: https://www.efv.verwaltung.uni-muenchen.de/w1kikk (Registrierung erforderlich).
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