Lektor:in (w/m/d) für das Arbeitsgebiet Biologie mit Schwerpunkt Molekularbiologie/ Neurobiologie Universität Bremen
Offen für unkonventionelle Ansätze in Forschung und Lehre hat die Universität Bremen sich seit ihrer Gründung 1971 ihren Charakter als Ort der kurzen Wege für Menschen und Ideen bewahrt. Mit einem breiten Fächerspektrum verbinden wir außergewöhnliche Leistungsstärke und großes Innovationspotenzial. Als ambitionierte Forschungsuniversität stehen wir für den Ansatz des Forschenden Lernens und eine ausgeprägte Orientierung an Interdisziplinarität. Wissenschaftliche Kooperationen weltweit gestalten wir aktiv und partnerschaftlich.
Heute lernen, lehren, forschen und arbeiten rund 23.000 Menschen auf unserem internationalen Campus. In Forschung und Lehre, Verwaltung und Betrieb bekennen wir uns nachdrücklich zu den Zielen der Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Klimaneutralität. Unser Bremer Spirit drückt sich aus im Mut, Neues zu wagen in einem unterstützenden Miteinander, in Respekt und Wertschätzung füreinander. Mit unserem Studien- und Forschungsprofil und als Teil des europäischen YUFE-Netzwerks übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung in der Region, in Europa und der Welt.
Für Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase ergibt sich hier ein vielseitiges, selbstständig auszugestaltendes Forschungs- und Lehrumfeld. Informationen zu der hier ausgeschriebenen Stellenkategorie erhalten Sie unter Lektorinnen und Lektoren - Universität Bremen (uni-bremen.de).
An der Universität Bremen ist im Fach Biologie des Fachbereichs 02 - Biologie / Chemie für eine:n Postdoc (m/w/d) möglichst zum 01.04.2027, die 1,0-Stelle einer/eines
Lektor:in (w/m/d)
in der Entgeltgruppe 13/14 TV-L
Kennziffer LK 314/26
für das Arbeitsgebiet Biologie mit Schwerpunkt Molekularbiologie/ Neurobiologie
zu besetzen.
Wir suchen eine Persönlichkeit, die in der molekular- und neurobiologischen Lehre sowohl fundierte fachliche Inhalte als auch moderne methodische Ansätze an der Schnittstelle zwischen molekularer und organismischer Biologie vermittelt.
Dies umfasst die Verbindung aktueller Forschungsfragen in Molekular- und Neurobiologie mit sowohl klassischen biologischen Konzepten und experimentellen Ansätzen als auch computergestützten Verfahren zur Verarbeitung, Visualisierung und Interpretation komplexer Hochdurchsatzdaten zur Analyse biologischer Prozesse und der Anwendung maschinellen Lernens. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, biologische Systeme integrativ zu verstehen und eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten.
Ihre Aufgaben:
- Sie gestalten und unterrichten selbstständig die wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen in den Bachelorstudiengängen des Fachs (Lehrsprache Deutsch).
- Sie bringen sich ein in die Konzeption und Umsetzung einer studiengangweiten Strategie zur Integration von Lehrinhalten zu Hochdurchsatz-Datenerzeugung, -verarbeitung und -analyse, inkl. der Verwendung von Künstlicher Intelligenz.
- Sie übernehmen Verantwortung für Module und entwickeln diese inhaltlich weiter.
- Sie beraten und begleiten Studierende durch ihr Studium und betreuen Abschlussarbeiten im Bachelor- und Masterstudium gemeinsam mit den Arbeitsgruppen am Fachbereich.
- Sie wirken an der Lehre in den englischsprachigen Masterprogrammen des Fachbereichs mit.
- Sie tragen zur Qualitätssicherung und Koordination der Lehre bei.
- Sie führen selbstständig Aufgaben in der Forschung an der Schnittstelle von Molekular- und Neurobiologie durch.
- Sie engagieren sich in der akademischen Selbstverwaltung.
Ihre Qualifikationen (Einstellungsvoraussetzungen):
- Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Biologie oder eines verwandten Fachs mit klarem Bezug zur Molekular- und/oder Neurobiologie.
- Einschlägige, sehr gute Promotion mit ausgewiesener Erfahrung im experimentellen und hypothesengetriebenen Arbeiten.
- Lehrkompetenz, nachgewiesen durch einschlägige und breite Erfahrung in der selbstständigen Durchführung von Lehrveranstaltungen auf Bachelor-Niveau in unterschiedlichen Formaten (Vorlesungen, Seminare, Praktika).
- Fundierte Kenntnisse gentechnischer Methoden (Klonierung, Sequenzierung) sowie Erfahrung im Umgang mit biologischen Daten (inkl. Hochdurchsatzdaten).
- Sichtbare wissenschaftliche Leistungen in Form von peer-reviewed Publikationen.
- Prüfungserfahrung, insbesondere in der Betreuung von Abschlussarbeiten.
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
Erwünscht sind darüber hinaus:
- Erfahrung und Interesse an innovativer, forschungsnaher Lehre und neuen didaktischen Formaten.
- Digitale Lehrkompetenz und Offenheit für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Lehre und Bereitschaft, sich in diesem Gebiet kontinuierlich weiterzuentwickeln.
- Erfahrung in der Leitung von Lehrveranstaltungen, die kritisches Denken und wissenschaftliches Arbeiten fördern.
- Internationale Erfahrung in Forschung oder Lehre.
- Kommunikationsstärke und Freude an Wissenstransfer und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
Für die Eingruppierung in die Entgeltgruppe 14 TV-L ist zwingend eine abgeschlossene Promotion sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung in der selbstständigen Lehre und Forschung erforderlich.
Die Lehrverpflichtung richtet sich im Einzelnen nach der Lehrverpflichtungs- und Lehrnachweisverordnung. Sie beträgt zwölf Lehrveranstaltungsstunden pro Semester (12 SWS).
Eine erfolgreiche Bewertung hängt vom Nachweis herausragender Eignung, Leistung und Kompetenz ab. Die wissenschaftliche Lehre wird im Rahmen von § 24 (1) des Bremischen Hochschulgesetzes eigenständig durchgeführt.
Das bieten wir:
- Je nach persönlicher Qualifikation ein Jahresbruttogehalt nach dem TV-L zwischen 59.324,12 € (bei Stufe 1, EG 13) und 88.674,12 € (bei Stufe 6, EG 14) für eine Vollzeitstelle.
Die individuell vorzunehmende Stufenzuordnung erfolgt seitens der Universität aufgrund der berücksichtigungsfähigen beruflichen Vorerfahrungen im Fall der Einstellungszusage. Von dieser Zuordnung sind auch Zusatzleistungen wie die Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“) und eventuelle Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der ausgeschriebenen Entgeltgruppe abhängig.
Grundlage bilden die geltenden rechtlichen Bestimmungen des TV-L (hier insbesondere der § 16 TV-L). - für Angestellte im öffentlichen Dienst eine zusätzliche Altersversorgung (VBL)
- 30 Tage Erholungsurlaub im Kalenderjahr (bei einer 5-Tage-Woche)
- eine vielfältige, zukunftsorientierte und offene Unternehmenskultur
- Unterstützung durch ein kollegiales, motiviertes Team mit positivem Betriebsklima
- Individuelle Einarbeitung
- Die Möglichkeit zu Fort- und Weiterbildungen
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit) sowie die Möglichkeit zur mobilen Arbeit (unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen)
- Kostenlose Angebote im Rahmen der Sozial- und Familienberatung
- Ein aktives betriebliches Gesundheitsmanagement inkl. der Möglichkeit von Vergünstigungen bei den örtlichen Sportvereinen oder für Fitnessstudios und Schwimmbäder (EGYM WELLPASS)
- Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Job-Tickets
- Zahlreiche Angebote zu Sport und Kultur
- Abwechslungsreiche Verpflegungsmöglichkeiten in den Mensen des Studierendenwerks
Fragen zur Ausschreibung beantwortet Ihnen gerne Studiendekan Prof. Dr. Marko Rohlfs, E-Mail: rohlfs1@uni-bremen.de; Tel.: +49 421 218-62936
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf mit Lehrerfahrungen, Drittmittelerfolgen und Publikationsliste, Scans der Zeugnisse, Lehrkonzept, Lehrevaluierungen, drei Namen von Referenzpersonen mit E-Mail-Adressen und Telefonnummern) als ein PDF bis zum 05.08.2026 unter Angabe der o. g. Kennziffer an Prof. Dr. Christian Wild, Dekan des Fachbereichs Biologie & Chemie (FB 2), dekanfb2@uni-bremen.de
Wir weisen darauf hin, dass den Bewerbungsunterlagen keine Fotos beizufügen sind.
Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur digitale Kopien (keine Mappen) einzureichen, da wir diese nicht zurücksenden können.
Hinweis gem. §§ 12, 13 DSGVO: Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach den Vorgaben von Art. 6 DSGVO i.V.m. § 12 BremDSGVOAG, §§ 85ff. BremBG, § 15 AGG bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Etwaige Kosten für das Bewerbungsverfahren können nicht erstattet werden.
Allgemeine Hinweise
Die Universität Bremen ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerberinnen und Bewerber unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Die Universität Bremen fördert die Beschäftigung von Frauen auf allen Ebenen. Frauen werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.
Kontakt
dekanfb2@uni-bremen.de
Kennziffer
LK 314/26
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