Postdoc-Stelle als Forschungsgruppenleitung im AI Incubator Oldenburg
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Befristet
Vollzeit, Teilzeit
Bewerbungsfrist: 31.01.2026
Veröffentlicht am: 09.01.2026
Oldenburg
An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist in der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften, Department für Versorgungsforschung zum 01.04.2026 eine
Postdoc-Stelle als Forschungsgruppenleitung im AI Incubator Oldenburg
im Umfang von 100 % (teilzeitgeeignet) befristet für 4 Jahre zu besetzen. Eine kostenneutrale Verlängerung auf 5 Jahre wird angestrebt.
Beschreibung
Im Rahmen der Förderung der Universität Oldenburg durch das Landesprogramm „Potentiale Strategisch Entfalten“ soll der AI-Inkubator „Connected Health Nordwest“ aufgebaut werden. Dieser soll dem strategischen Ziel dienen, die Zusammenarbeit im Bereich KI zwischen der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) und weiteren Akteuren am Standort zu stärken. Der AI-Inkubator soll daher im Innovationsquartier IQON in Zusammenarbeit mit der UMO, mit dem Department für Informatik der Universität Oldenburg, dem OFFIS und dem DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) aufgebaut werden. Als wesentliche Komponente des AI‑Inkubators „Connected Health Nordwest“ sollen drei Forschungsgruppen an der Universität Oldenburg und dem DFKI Oldenburg eingerichtet werden. Die Leitung der Forschungsgruppe Mental Health wird hier ausgeschrieben. Ziel ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Kombination mit neuromodulatorischen Therapieverfahren zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung personalisierter, adaptiver Behandlungsansätze, dem Aufbau einer strukturierten Datenbasis für individualisierte Feedbacks und der prototypischen Implementierung der Systeme in der langzeitstationären Versorgung zum Nachweis der Machbarkeit. Lösungsansätze sollen den Übergang von stationären in ambulante und ggf. häusliche Versorgungssettings unterstützen und dadurch eine nachhaltige Entlastung stationärer Versorgungseinrichtungen ermöglichen. Dazu gehören kontinuierliche sensorbasierte Monitoringverfahren, KI‑gestützte Auswertungs- und Steuerungskomponenten sowie interaktionsbasierte, patientenzentrierte Eingabemöglichkeiten (z.B. sprachbasierte Interaktionen, Neuromodulation, Apps), um eine Individualisierung der Therapieprozesse auch im ambulanten und häuslichen Umfeld zu ermöglichen. Es wird erwartet, dass die Gruppe eine wissenschaftliche Brücke zwischen der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik und dem AI-Inkubator bildet und auch räumlich eine enge Einbindung in die klinische Versorgung sicherstellt. Der AI-Inkubator „Connected Health Nordwest“ ist organisatorisch und strukturell in die Co‑Innovations- und Transferaktivitäten des Innovationsquartiers IQON (https://www.iqon-oldenburg.de/) eingebunden. Die Forschungsgruppen werden mit 2 Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innenstellen (E 13, 100 %) für jeweils 4 Jahre ausgestattet. Es stehen am IQON umfangreiche Labore und Infrastrukturen für die Testung der Technologien zur Verfügung (u. a. https://www.offis.de/anwendungen/living-labs.html). Der Bewerbung sind eine maximal 5‑seitige Beschreibung des wissenschaftlichen Konzepts der Forschungsgruppe (https://cloud.uol.de/s/rPCpHMx65Ybkd7K), der Konzepte zur Vernetzung mit klinischen Partnern und der Region, der Konzepte zur Akquise und Verarbeitung von Daten mit KI‑Methoden sowie eine Ressourcenplanung beizulegen. Diese Konzepte können sich an den o. g. Schwerpunkten orientieren, es sind aber auch andere Konzepte möglich, wenn sie zur Vision der UMO (https://universitaetsmedizin-oldenburg.de/forschung) beitragen. Ihre Aufgaben
Ihr Profil
Einstellungsvoraussetzungen:
Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften umfasst die Bereiche Humanmedizin, Medizinische Physik und Akustik, Neurowissenschaften, Psychologie sowie die Versorgungsforschung. Zusammen mit den vier regionalen Krankenhäusern bildet die Fakultät VI die Universitätsmedizin Oldenburg. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Groningen. Die UMO entwickelt technische Innovationen sowie personalisierte Lösungen und transferiert diese in die Praxis, um die Gesundheit der Menschen im Nordwesten zu verbessern – in der Stadt und auf dem Land.
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Kontakt
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Prof. Dr.‑Ing. Andreas Hein (andreas.hein@uol.de) per E‑Mail.
Jetzt bewerben
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Darstellung Ihrer Motivation, wissenschaftliches Konzept [maximal 5 Seiten], Lebenslauf, Zeugnisse) vorzugsweise per E‑Mail als ein zusammenhängendes PDF‑Dokument bis zum 31.01.2026 unter dem Stichwort „AI Incubator Mental Health“ an bewerbungen-vf@uni-oldenburg.de.
Weitere Informationen finden Sie unter https://uol.de/job889.
Bitte beachten Sie auch unsere parallele Ausschreibung für die Forschungsgruppenleitung „Secure and Trustworthy Infrastructure“.
Sie kennen Oldenburg noch gar nicht? Sammeln Sie gerne erste Eindrücke unter folgendem Link: https://www.moin-in-oldenburg.de.
Postdoc-Stelle als Forschungsgruppenleitung im AI Incubator Oldenburg
(E 14 TV-L)
im Umfang von 100 % (teilzeitgeeignet) befristet für 4 Jahre zu besetzen. Eine kostenneutrale Verlängerung auf 5 Jahre wird angestrebt.
BeschreibungIm Rahmen der Förderung der Universität Oldenburg durch das Landesprogramm „Potentiale Strategisch Entfalten“ soll der AI-Inkubator „Connected Health Nordwest“ aufgebaut werden. Dieser soll dem strategischen Ziel dienen, die Zusammenarbeit im Bereich KI zwischen der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) und weiteren Akteuren am Standort zu stärken. Der AI-Inkubator soll daher im Innovationsquartier IQON in Zusammenarbeit mit der UMO, mit dem Department für Informatik der Universität Oldenburg, dem OFFIS und dem DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) aufgebaut werden. Als wesentliche Komponente des AI‑Inkubators „Connected Health Nordwest“ sollen drei Forschungsgruppen an der Universität Oldenburg und dem DFKI Oldenburg eingerichtet werden. Die Leitung der Forschungsgruppe Mental Health wird hier ausgeschrieben. Ziel ist der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Kombination mit neuromodulatorischen Therapieverfahren zur Versorgung von Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung personalisierter, adaptiver Behandlungsansätze, dem Aufbau einer strukturierten Datenbasis für individualisierte Feedbacks und der prototypischen Implementierung der Systeme in der langzeitstationären Versorgung zum Nachweis der Machbarkeit. Lösungsansätze sollen den Übergang von stationären in ambulante und ggf. häusliche Versorgungssettings unterstützen und dadurch eine nachhaltige Entlastung stationärer Versorgungseinrichtungen ermöglichen. Dazu gehören kontinuierliche sensorbasierte Monitoringverfahren, KI‑gestützte Auswertungs- und Steuerungskomponenten sowie interaktionsbasierte, patientenzentrierte Eingabemöglichkeiten (z.B. sprachbasierte Interaktionen, Neuromodulation, Apps), um eine Individualisierung der Therapieprozesse auch im ambulanten und häuslichen Umfeld zu ermöglichen. Es wird erwartet, dass die Gruppe eine wissenschaftliche Brücke zwischen der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik und dem AI-Inkubator bildet und auch räumlich eine enge Einbindung in die klinische Versorgung sicherstellt. Der AI-Inkubator „Connected Health Nordwest“ ist organisatorisch und strukturell in die Co‑Innovations- und Transferaktivitäten des Innovationsquartiers IQON (https://www.iqon-oldenburg.de/) eingebunden. Die Forschungsgruppen werden mit 2 Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innenstellen (E 13, 100 %) für jeweils 4 Jahre ausgestattet. Es stehen am IQON umfangreiche Labore und Infrastrukturen für die Testung der Technologien zur Verfügung (u. a. https://www.offis.de/anwendungen/living-labs.html). Der Bewerbung sind eine maximal 5‑seitige Beschreibung des wissenschaftlichen Konzepts der Forschungsgruppe (https://cloud.uol.de/s/rPCpHMx65Ybkd7K), der Konzepte zur Vernetzung mit klinischen Partnern und der Region, der Konzepte zur Akquise und Verarbeitung von Daten mit KI‑Methoden sowie eine Ressourcenplanung beizulegen. Diese Konzepte können sich an den o. g. Schwerpunkten orientieren, es sind aber auch andere Konzepte möglich, wenn sie zur Vision der UMO (https://universitaetsmedizin-oldenburg.de/forschung) beitragen. Ihre Aufgaben
- Aufbau und Leitung von eigenständigen Forschungsgruppen
- Konzeption und Aufbau strukturierter Datenbasen
- Entwicklung von innovativen KI‑basierten Lösungen für die Gesundheitsversorgung in der Fläche
- Vernetzung mit den Krankenhäusern der UMO sowie den Akteuren in der Region sowie auf niederländischer Seite (inklusive Konzept für die strukturelle und räumliche Anbindung)
- Förderung und Betreuung von Doktorand*innen und Abschlussarbeiten
- Entwicklung von akademischen Qualifizierungsprogrammen im Bereich Data Science, Digitalisierung und Mobile Health (mHealth) für Mitarbeitende in Gesundheitsberufen
- Weiterentwicklung der Forschungsgruppen durch Einwerbung von Drittmitteln
Ihr Profil
Einstellungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom [Uni]/Master) und Promotion im Bereich Informatik, Data Science, Ingenieurwissenschaften, Medizintechnik oder in verwandten Bereichen (z. B. Neuropsychologie mit technischem Fokus)
- Innovatives Konzept für die Forschungsgruppe mit Bezug zur Vision und Mission der UMO und insbesondere für die Konzeption und den Aufbau strukturierter Datenbasen und deren nachhaltige Nutzung sowie zur Zusammenarbeit mit klinischen Partnern in der Gesundheitsversorgung
- Einschlägige Publikationen im Bereich der Methodenentwicklung oder Anwendung von KI
- Sehr gute Englischkenntnisse
- Sehr gute Deutschkenntnisse
- Expertise in der Durchführung wissenschaftlicher Studien und strukturierter Datensammlungen (Mental Health-Gruppe)
- Einschlägige Publikationen im Bereich der medizinischen Anwendung von KI
- Erfahrungen in der Personalführung und im Management von Teams
- Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln
- Kenntnisse in Forschungs- und Datenethik sowie im Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten (Datenschutz, Einwilligungsprozesse)
- Bezahlung nach Tarifrecht (Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen) inkl. 30 Tage Jahresurlaub
- Unterstützung und Begleitung in der Phase Ihrer Einarbeitung
- Ein familienfreundliches Umfeld mit flexibler Arbeitszeit (Gleitzeit) und der Möglichkeit zu anteiliger mobiler Arbeit
- Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung
- Ein umfangreiches kostenloses Weiterbildungsprogramm sowie eine eigene wissenschaftliche Karriereförderung (https://uol.de/fk6/wissenschaftliche-karrierefoerderung)
Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften umfasst die Bereiche Humanmedizin, Medizinische Physik und Akustik, Neurowissenschaften, Psychologie sowie die Versorgungsforschung. Zusammen mit den vier regionalen Krankenhäusern bildet die Fakultät VI die Universitätsmedizin Oldenburg. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Groningen. Die UMO entwickelt technische Innovationen sowie personalisierte Lösungen und transferiert diese in die Praxis, um die Gesundheit der Menschen im Nordwesten zu verbessern – in der Stadt und auf dem Land.
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Kontakt
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Prof. Dr.‑Ing. Andreas Hein (andreas.hein@uol.de) per E‑Mail.
Jetzt bewerben
Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Darstellung Ihrer Motivation, wissenschaftliches Konzept [maximal 5 Seiten], Lebenslauf, Zeugnisse) vorzugsweise per E‑Mail als ein zusammenhängendes PDF‑Dokument bis zum 31.01.2026 unter dem Stichwort „AI Incubator Mental Health“ an bewerbungen-vf@uni-oldenburg.de.
Weitere Informationen finden Sie unter https://uol.de/job889.
Bitte beachten Sie auch unsere parallele Ausschreibung für die Forschungsgruppenleitung „Secure and Trustworthy Infrastructure“.
Sie kennen Oldenburg noch gar nicht? Sammeln Sie gerne erste Eindrücke unter folgendem Link: https://www.moin-in-oldenburg.de.
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