W2-Professur für Bilddatenanalyse und Neurodegenerative Ataxien Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 31.500 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.
An der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
W2-Professur für Bilddatenanalyse und
Neurodegenerative Ataxien
im Rahmen einer gemeinsamen Berufung nach dem Jülicher Modell zu besetzen.
Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit auf dem Gebiet der bildgebenden Biomarkerforschung bei Ataxieerkrankungen. Der Schwerpunkt der translationalen, wissenschaftlichen Tätigkeit soll dabei auf der Entwicklung von qualitativen und quantitativen Biomarkern und multimodalen Krankheitsmodellen bei neurodegenerativen Ataxieerkrankungen liegen, unter Einschluss von methodischen Weiterentwicklungen in den zukunftsweisenden Bereichen der Ultra Hochfeld-MRT Bildgebung, digitaler Bilddaten-basierter Biomarker und Künstliche Intelligenz (KI)-basierter und KI-informierter Verfahren der Bildanalyse.
Vorausgesetzt werden ausgewiesene Erfahrungen in der Auswertung von strukturellen MRT-Daten, die Entwicklung und Anwendung KI-basierter Metholden zur Analyse von Bilddaten bei neurodegenerativen Ataxieerkrankungen und anderen Bewegungsstörungen sowie Expertise in der Entwicklung von datengetriebenen Krankheitsmodellen. Darüber hinaus werden Erfahrungen in der Koordination von multizentrischen Beobachtungsstudien erwartet.
Neben Exzellenter fachlicher Expertise und einer entsprechenden Publikationsleistung, werden erfolgreichen Einwerbung nationaler und internationaler Drittmittel sowie Erfahrung in der aktiven Mitwirkung in nationalen und internationalen Konsortien und Steuerungskomitees vorausgesetzt. Erwartet werden zudem Erfahrungen in der Lehre, in der wissenschaftlichen Betreuung von Mitarbeitenden und interdisziplinäre Zusammenarbeit an der Schnittstelle von Medizin, Mathematik und Bioinformatik sowie eine ausgeprägte Kooperationsbereitschaft.
Eine Kooperation mit dem transdisziplinären Forschungsbereich TRA Leben und Gesundheit sowie weiteren Forschungsverbünden und eine inhaltliche Anschlussfähigkeit an die Forschungs- und klinischen Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Bonn werden ausdrücklich gewünscht. Von Seiten des DZNE wird angestrebt, dass die Professur die Leitung einer neu zu gründenden Arbeitsgruppe am DZNE, angesiedelt im Forschungsschwerpunkt Human Imaging, übernimmt.
Mit der Einrichtung und Besetzung der Professur soll die interdisziplinäre, klinisch-translationale Forschung durch Kooperationen mit der Klinik für Neuroradiologie weiter gestärkt werden. Wünschenswert ist, dass Lehrverpflichtungen im Klinische Studienabschnitt des Studiengangs Humanmedizin erbracht werden. Hierfür werden Deutschkenntnisse auf C1 Niveau vorausgesetzt oder die Bereitschaft erwartet, diese innerhalb kurzer Zeit zu erwerben. Wünschenswert sind zudem Erfahrungen mit der Mitarbeit und Koordination klinischer Beobachtungs- und Interventionsstudien und nachgewiesene Kenntnisse in Good Clinical Practice (GCP).
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes medizinisches Hochschulstudium und Facharztanerkennung für Neurologie oder Facharztanerkennung Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie, die Befähigung zur Lehrtätigkeit an der Medizinischen Fakultät und Nachweis wissenschaftlicher Leistungen. Voraussetzung für die Bewerbung ist eine fachlich einschlägige Promotion sowie Habilitation bzw. habilitationsäquivalente Leistungen. Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 Hochschulgesetz NRW.
Die Universität Bonn fördert eine offene, wertschätzende und diskriminierungsfreie Hochschulkultur und setzt sich aktiv für Chancengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit ein. Wir streben an, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die Vielfalt in Forschung, Lehre und Verwaltung zu stärken. Daher begrüßen wir alle Bewerbungen, unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung, Behinderung sowie Alter. Bewerbungen von Frauen sowie Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellten Personen werden im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetz (LGG) NRW und des Sozialgesetzbuchs (SGB) IX bevorzugt berücksichtigt.
Qualifiziere Bewerber*innen werden gebeten, sich über das Berufungsportal der Universität Bonn zu bewerben
(https://berufungsportal.uni-bonn.de). Die Bewerbung kann in deutscher oder englischer Sprache bis zum 27.08.2026 erfolgen.
Dekanat der Medizinischen Fakultät
Der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Venusberg-Campus 1 | Haus 33, 53127 Bonn
Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter nachfolgendem Link:
(https://www.medfak.uni-bonn.de/de/fakultaet/karrierewege/akademische-karriere/berufung)
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