W2-Professur für Intravitale Bildgebung in der Hepatologie Universitätsklinikum Düsseldorf Personaldezernat, Recruitment
Unser Unternehmen
Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich dafür ein, dass jährlich über 45.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt werden können. Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden. Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.
An der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie (Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Tom Lüdde) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
W2-Professur für Intravitale Bildgebung
in der Hepatologie
unbefristet (auf Lebenszeit) zu besetzen.
Die Berufung erfolgt nach dem Jülicher Modell gemeinsamer Berufungen zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die ausgewählte Person wird als W2-Professor*in an die Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berufen und dort institutionell in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie verankert. Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wird die Professur dem Bereich Toxikologie zugeordnet; die erfolgreiche Kandidatin bzw. der erfolgreiche Kandidat übernimmt dort die Leitung der Arbeitsgruppe „Intravital Imaging in Hepatology“.
Die Professur soll zum einen die prioritären Forschungsfelder der Medizinischen Fakultät der HHU (Molekulare und Klinische Hepatologie, Diabetologie und Stoffwechsel, Onkologie), andererseits aber auch die Kooperation mit anderen Fakultäten der HHU sowie die Kooperation mit den Forschungsschwerpunkten des IfADo in den Bereichen Intravitalbildgebung, Hepatotoxizität und Leberpathophysiologie stärken. Erwartet wird der Aufbau eines international wettbewerbsfähigen Forschungsprogramms zur intravitalen Bildgebung von Lebererkrankungen unter Verwendung präklinischer Modelle mit hoher translationaler Relevanz. Ziel ist es, zum Verständnis, zur Prävention und zur Behandlung akuter und chronischer Lebererkrankungen, hepatotoxischer Prozesse und der Phasentransition metabolischer Erkrankungen beizutragen.
Bewerbungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin, Veterinärmedizin, Biologie oder verwandter Fächer, die Promotion, die Habilitation oder eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung. Eine herausragende Expertise, belegt durch hochrangige Publikationen, im Bereich zellulärer und subzellulärer intravitaler Bildgebung der Leber mittels 2-Photonen-Mikroskopie sowie Expertise in präklinischen Krankheitsmodellen der Leber, Generierung und Anwendung von Reporter-Mausmodellen werden vorausgesetzt. Der / Die Bewerber*in verfügt über Erfahrung in der Organisation von Forschungsgruppen und Forschungsinfrastrukturen, einschließlich Bildgebungs- und Tierhaltungsplattformen, und besitzt Erfahrung in der Personalführung sowie in interdisziplinärer und kooperativer Forschung.
Der / Die Bewerber*in soll Erfolge in der Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln besitzen sowie Erfahrung und ein hohes Engagement in der eigenständigen Durchführung studentischer Lehre aufweisen. Auch soll der / die Bewerber*in über Erfahrungen der räumlichen metabolomischen Analyse der Leber mittels MALDI-MSI verfügen und sie / er soll seine / ihre Anschlussfähigkeit zu den unten stehenden Forschungsverbünden der Medizinischen Fakultät, insbesondere zum Forschungsbereich der Molekularen Hepatologie, darlegen können: Erwartet wird ein überzeugendes und kohärentes Konzept zur Zusammenarbeit mit der FOR 5889 „How Death and Danger Signals Dynamically Control Stage Transitions in Chronic Hepatic Disease“, eine Forschungsstrategie zur Kooperation mit der Graduiertenschule RTG 2624 „Biostatistical Methods for High-Dimensional Data in Toxicology“ an der TU Dortmund, sowie eine klare Vision zur Verknüpfung grundlagenorientierter mechanistischer Forschung mit dem angewandten toxikologischen Schwerpunkt des IfADo.
Der / Die Bewerber*in sollte außerdem Erfahrungen in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der Gleichstellung sowie in der Betreuung von Qualifikationsarbeiten vorweisen. Ebenso sollten Forschungskonzepte unter Einbeziehung von Bioinformatik und künstlicher Intelligenz erstellt werden. Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit klinischen Bereichen sollten vorhanden sein.
Im Rahmen der Professur sind keine Aufgaben in der Krankenversorgung vorgesehen.
Eine Zusammenarbeit mit den Forschungsverbünden der Medizinischen Fakultät und der Universität (Sonderforschungsbereich SFB 1774 „Cardio-Diabetes-Crosstalk“; Sonderforschungsbereich Transregio 259 „Aortenerkrankungen“; Forschungsgruppe FOR 5889 „Die dynamische Steuerung von Stadienübergängen chronischer Lebererkrankungen durch Zelltod- und Alarm-Signale (dangerhep); Internationales Graduiertenkolleg IRTG 3109 „Zelluläre & Molekulare Plastizität im kardiovaskulären System“; Future for Clinician Scientists in Precision Metabolic Medicine – FUTURE-4-CSPMM (DFG); Manchot-Graduiertenschule „Moleküle der Infektion“; Graduiertenschule „iBrain – Interdisciplinary Graduate School for Brain Research and Translational Neuroscience“; Düsseldorf School of Oncology (DSO); Centrum für Integrierte Onkologie (CIO-ABCD); sowie eine Beteiligung an kooperativen Projekten mit dem Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF), dem Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf (DDZ) Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK) und dem Forschungszentrum Jülich) wird erwartet.
Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen gem. § 36 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen insbesondere pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip der „Exzellenz durch Vielfalt“. Sie hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft / Beruf und Familie.
Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist erwünscht.
An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden Stellenbesetzungen grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfügt über einen Dual Career Service und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Rheinland. Nähere Informationen unter www.dualcareer-rheinland.de.
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Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 45.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt werden können. Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden. Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.
Zur Bewerbung
Kontakt
Als Ansprechpartner steht Ihnen der Dekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Herr Prof. Dr. med. Nikolaj Klöcker (E-Mail-Adresse: berufungsverfahren@med.uni-duesseldorf.de), zur Verfügung.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit den notwendigen Unterlagen sowie einem kurz gefassten Forschungs- und Lehrkonzept in digitaler Form ausschließlich über das Online-Portal der Medizinischen Fakultät (https://berufungsportal.hhu.de/) ein. Bewerbungsschluss ist der 20.08.2026.
Unsere Datenschutz-Information: https://www.uniklinik-duesseldorf.de/datenschutz
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