W2-Professur für Versorgungsforschung in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (w/m/d)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:
W2-Professur für Versorgungsforschung in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (w/m/d)
(W2 im Angestelltenverhältnis auf Zeit)
Es wird eine integrative und engagierte Persönlichkeit gesucht, die das Gebiet in Forschung, Lehre und Krankenversorgung kompetent vertreten kann. Mit der Professur ist die Leitung des neu aufzubauenden klinisch-wissenschaftlichen Arbeitsbereichs „Versorgungsforschung in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik“ an der Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verbunden. Dieser Arbeitsbereich soll Analysen von versorgungsnahen Daten der Kostenträger (insb. Krankenkassen) und Krankenhäuser zur Routineversorgung von schweren psychischen Erkrankungen insbesondere im Bereich Traumafolge- und Entwicklungsstörungen mit der Etablierung von Routineerhebungen digitalisierter psychiatrisch-psychotherapeutischer Daten im Kontext von Harmonisierungsprojekten, z.B. des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG), der Medizininformatikinitiative (MII) oder des Netzwerkes Universitätsmedizin (NUM), und damit den Fakultäts-Schwerpunktbereich Versorgungsforschung mit dem Querschnittsthema Digitalisierung verbinden. Dazu sollen Vernetzungen mit Akteuren der Versorgungsforschung an der Universitätsmedizin Halle, im DZPG, der MII und im NUM sowie die Zusammenarbeit mit dem Datenintegrationszentrum (DIZ) der Universitätsmedizin Halle gestärkt werden.
Die Professur soll den klinischen Forschungsschwerpunkt Versorgungsforschung im Rahmen des Profilzentrums Gesundheitswissenschaften (https://www.medizin.uni-halle.de/forschen) stärken. Engagement bei der Einführung und Umsetzung moderner Lehrkonzepte und die Mitarbeit im Promotionskolleg Medizin (HaPKoM) werden vorausgesetzt.
Einstellungsvoraussetzungen sind Approbation, Facharztausbildung für Psychiatrie und Psychotherapie, Promotion, Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, einschlägige und anhand internationaler Publikationstätigkeit sowie in der Einwerbung kompetitiver Drittmittel und Durchführung und Koordination drittmittelfinanzierter Projekte ausgewiesene Leistungen in der Forschung, nachgewiesene Erfahrung in der Lehre und der Leitung von Arbeitsgruppen. Es sollen Erfahrungen in der Analyse von versorgungsnahen Daten sowie in Projekten zur Digitalisierung psychiatrisch-psychotherapeutischer Daten vorliegen.
Die Professur ist mit der Funktion eines Oberarztes/einer Oberärztin in der o. g. Klinik verbunden. Der/die künftige Stelleninhaber:in soll vor allem über langjährige Erfahrung und nachgewiesene Fortbildungen in der störungsspezifischen (vor allem psychotherapeutischen) Behandlung von Persönlichkeitsstörungen, insbesondere Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sowie posttraumatischen Belastungsstörungen verfügen. Daneben sind umfassende Erfahrungen in allgemeiner akutpsychiatrischer Versorgung eine wichtige Anforderung.
Zu den Aufgaben des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin gehören außerdem die weiteren im § 34 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) genannten Aufgaben.
Die Aufgaben in der Krankenversorgung werden entsprechend des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 19. November 1999 in einem gesonderten Vertrag (ohne Leitungsfunktion) mit dem Universitätsklinikum Halle (Saale) geregelt.
Die Professur ist zunächst auf fünf Jahre befristet und kann anschließend einmalig um fünf Jahre verlängert werden (§ 38 Abs. 1 Sätze 2 und 3 HSG LSA).
Die Martin-Luther-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Die Martin-Luther-Universität ist seit 2009 als „familiengerechte Hochschule“ zertifiziert. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und unterstützt aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen reichen Sie bitte innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige elektronisch über das Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein:

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