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W3-Professur für "Naturstoff- und Wirkstoffchemie" und Direktor*in am IPB Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)

Unbefristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 22.05.2026
Veröffentlicht am: 28.04.2026
Halle (Saale)
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W3-Professur für "Naturstoff- und Wirkstoffchemie" und Direktor*in am IPB Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
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Im Rahmen einer gemeinsamen Berufung ist an der Naturwissenschaftlichen Fakultät II - Chemie, Physik und Mathematik - der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und am Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB, https://www.ipb-halle.de/) zum 01.10.2027 folgende Stelle zu besetzen:

W3-Professur für „Naturstoff- und Wirkstoffchemie“ und Direktor*in am IPB

Full Professor (Chair, W3) of Chemistry of Natural Products and Bioactives and Director at the IPB

Die MLU ist eine moderne Universität mit einer 500-jährigen Tradition wissenschaftlicher Exzellenz und einem breiten Spektrum internationaler Partnereinrichtungen. Sie ist die größte Universität in Sachsen-Anhalt mit ca. 20.000 Studierenden und mehr als 3.000 Beschäftigten. Die langfristige Strategie der MLU sieht vor, die Profillinien „Wissenskulturen und Bildung“, „Nachhaltigkeit“ und „Transformation“ zu stärken.

Das IPB bietet in gemeinsamer Berufung:
  • ein dynamisches und internationales Arbeitsumfeld mit einem multidisziplinären Ansatz zur Analyse von Naturstoffen und Proteinen, molekularen Interaktionen, Interaktionen zwischen Pflanzen und Mikroorganismen und Genfunktionen.
  • eine exzellente Infrastruktur aus den bestehenden Programmen in den Bereichen Naturstoffe, chemische Mediatoren, Interaktionen und Engineering,
  • modernste Instrumentierung für Metabolomik, Proteomik, Biochemie, analytische, synthetische und strukturelle Chemie, Informatik sowie Molekular- und Zellbiologie,
  • ein wettbewerbsfähiges Gehalt einschließlich beamtenrechtlicher Vergünstigungen und Start-up-Fonds sowie umfangreiches wissenschaftliches und technisches Personal und ein der Abteilung zugewiesenes ständiges Budget.
Das IPB hat eine lange Forschungstradition im Bereich Phytohormone und kleine Moleküle und hat kürzlich die Förderzusage des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt für ein ambitioniertes Programmzentrum für Metabolomics und Computergestützte Biochemie (MetaCom) erhalten, das seine Kapazitäten in diesem Bereich verstärken und es zu einem einzigartigen Standort in Deutschland für Pflanzenmetabolomics machen wird.

Für diese außergewöhnliche Position suchen wir eine herausragende Wissenschaftlerpersönlichkeit, die innovative Forschung zu zentralen Fragestellungen im Bereich „Nachhaltigkeit“ und „Transformation“ innerhalb des globalen Themas „Naturstoff- und Wirkstoffchemie“ entwickelt.

Bewerber*innen sind nachweislich in der Forschung und interdisziplinären Zusammenarbeit tätig, was durch internationale Veröffentlichungen mit hohem Einfluss belegt ist. Der*die ideale Kandidat*in verfügt über ein beeindruckendes Spektrum an wissenschaftlichen Leistungen, eine umfangreiche Erfahrung in relevanten Forschungsprogrammen und in der Führung interdisziplinärer Forschungsteams sowie über die Fähigkeit, (bio)chemische Ansätze in einem oder mehreren der folgenden Bereiche erfolgreich zu integrieren: Chemische oder biokatalytische Synthesen von Bioaktivstoffen, Sonden und chemischen Werkzeugen; Naturstoffchemie von Pflanzen und verwandten / assoziierten Organismen; Entdeckung und Entwicklung von Bioaktivstoffen; Pflanzenschutz und Phytoeffektorchemie; Metabolomik und phytoanalytische Methoden; nachhaltige pflanzenbasierte Chemie und Chemoinformatik. Von der*dem erfolgreichen Bewerber*in wird erwartet, dass sie*er eine wettbewerbsfähige Forschungsabteilung mit internationalem Ansehen und hoher Sichtbarkeit aufbaut, einen wichtigen Beitrag zu gemeinsamen Technologieplattformen leistet, zusätzliche Fördermittel einwirbt und Naturstoffchemie und Nachhaltige Chemie lehrt.

Erwartet wird eine aktive und integrative Zusammenarbeit in gemeinsamen Programmen des IPB, insbesondere unter Einbeziehung der analytischen und synthetisch-chemischen Expertise im kürzlich eingerichteten MetaCom-Zentrum, mit der MLU, z. B. im Rahmen von Sonderforschungsbereichen oder Graduiertenkollegs, sowie innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft. Mit dieser Professur ist eine Lehrverpflichtung von zwei Semesterwochenstunden verbunden. Eine aktive Bereitschaft zur Mitarbeit in den Gremien der Universität wird erwartet. Personen, die sich bewerben, müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des Hochschulgesetzes Sachsen-Anhalt erfüllen. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere eine einschlägige Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen und pädagogische Eignung. Erwartet werden darüber hinaus Erfahrungen in verantwortlicher Position, insbesondere Führungsverhalten und Leitungserfahrung. Die Berufung erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Umstände des Einzelfalls nach dem Jülicher Modell (Beurlaubungsmodell) oder dem Thüringer Modell (Berufung in mitgliedschaftsrechtliche Stellung).

Leibniz-Institute sind aufgabenorientiert, interdisziplinär und rechtlich unabhängig und bieten eine außergewöhnliche Infrastruktur und fachliches Know-how. Sie widmen sich der grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung von gesellschaftlicher und nationaler Relevanz und erhalten eine großzügige Grundfinanzierung aus Bundes- und Landesmitteln (http://www.leibniz-gemeinschaft.de/start/).

Die MLU und das IPB streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordern qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das IPB sind als familienfreundliche Einrichtungen zertifiziert und unterstützen aktiv bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. (http://www.ipb-halle.de/institut/vielfalt-familie-und-chancengleichheit)

Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Kopien von Qualifikationsnachweisen, Darstellung des wissenschaftlichen Werdeganges, Publikationsverzeichnis, Umfang der bisherigen Drittmitteltätigkeit und Nachweis der bisherigen Lehrtätigkeit, ein Forschungskonzept auf maximal zwei Seiten, welches das Forschungsprogramm der Bewerbenden beschreibt, es durch die wichtigsten eigenen Beiträge zum Fachgebiet untermauert und zukünftige Forschungspläne skizziert, die das Forschungsumfeld an der MLU und dem IPB nutzen und einbinden, werden bis zum 22.05.2026 elektronisch über das Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erbeten:

https://berufungsportal.uni-halle.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer des IPB, Prof. Dr. Alain Tissier (E-Mail: Alain.Tissier@ipb-halle.de; Telefon: +49-345-5582-1501).

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen. Für die zum Bewerbungsgespräch eingeladenen Kandidat*innen werden die Reise- und Übernachtungskosten vom IPB erstattet.
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Leibniz-Gemeinschaft
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Berlin
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1997 gegründet
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Forschung für die beste der möglichen Welten

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die Leibniz-Institute unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam.

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