W3-Professur für "Ökonomik internationaler Agrar- und Nahrungsmittelketten und des Handels" Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
Unbefristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 27.11.2026
Veröffentlicht am: 05.10.2026
Halle
Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), das führende Institut für die Erforschung des agrarischen und wirtschaftlichen Wandels in ehemals zentral geplanten Volkswirtschaften, und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Naturwissenschaftliche Fakultät III, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, laden ein zur Bewerbung auf die gemeinsam berufene
Gesucht wird eine Wissenschaftlerin bzw. ein Wissenschaftler mit herausragenden Forschungsleistungen zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen in den ehemals zentral geplanten Volkswirtschaften aus agrarökonomischer, entwicklungsökonomischer oder anderer angewandt-ökonomischer Perspektive. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Wechselwirkungen zwischen Transformationsökonomien und globalen Märkten, um die Komplexität von Agrar- und Lebensmittelketten sowie des Handels im Kontext wirtschaftlicher, geopolitischer und technologischer Transformationen besser zu verstehen. Bewerberinnen und Bewerber sollten ausgewiesene theoretische und methodische Expertise in mindestens einem der folgenden Bereiche nachweisen:
Wir bieten ein anregendes, regional spezialisiertes Forschungsumfeld mit einem starken Netzwerk, das alle Länder in den Untersuchungsregionen des IAMO umfasst. Die Professur eröffnet hervorragende Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Universität, insbesondere in den Bereichen Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften, ebenso wie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus bietet das IAMO günstige administrative Rahmenbedingungen für die Einwerbung und Durchführung von Projekten sowie für die Weiterentwicklung von Führungskompetenzen – sowohl innerhalb des Instituts als auch im weiteren Verbund der Leibniz-Gemeinschaft.
Bewerberinnen und Bewerber müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt erfüllen. Besonderer Wert wird auf eine Habilitation im einschlägigen Fachgebiet oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen und Anerkennung gelegt. Erwartet werden außerdem einschlägige Lehrerfahrungen oder entsprechende Qualifikationen. Mit der Professur ist eine Lehrverpflichtung von zwei Semesterwochenstunden an der Naturwissenschaftlichen Fakultät III verbunden, insbesondere im Masterstudiengang Agrarwissenschaften und in verwandten Studiengängen. Die Bereitschaft und Fähigkeit, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache durchzuführen, wird vorausgesetzt. Darüber hinaus werden eine kooperative, teamorientierte Arbeitsweise und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten erwartet. Weitere Aufgaben und Pflichten ergeben sich aus § 34 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das IAMO bekennen sich zu Vielfalt und zu einem inklusiven Umfeld, in dem sich Beschäftigte und Studierende wertgeschätzt fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Insbesondere streben wir eine Erhöhung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und fordern deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Beide Einrichtungen sind als familienfreundlich zertifiziert und unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen werden ausschließlich über das elektronische Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entgegengenommen:
https://berufungsportal.uni-halle.de/
bis 27.11.2026. Neben einem Anschreiben werden die Bewerberinnen und Bewerber gebeten, einen ausführlichen Lebenslauf (einschließlich des akademischen Werdegangs), Zeugnisse und Nachweise, ein Publikationsverzeichnis, Nachweise über bisherige Lehrtätigkeiten (einschließlich Evaluationen) sowie Belege über die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln hochzuladen. Darüber hinaus können Angaben zu bedeutenden Funktionen oder Tätigkeiten in Organisationen sowie zu eingeladenen Vorträgen, Weiterbildungen oder sonstigen Zusatzqualifikationen beigefügt werden. Zusätzlich werden die Bewerberinnen und Bewerber gebeten, eine Darstellung ihrer Perspektiven für künftige Forschungsprojekte einzureichen – insbesondere für Projekte, die das Forschungsumfeld an der MLU und am IAMO nutzen und in dieses eingebettet sind (maximal 2–3 Seiten) – sowie ein Lehrkonzept (maximal 2 Seiten).
W3-Professur für „Ökonomik internationaler Agrar- und Nahrungsmittelketten und des Handels“
Die Position ist verbunden mit der Leitung der derzeitigen Abteilung Agrarmärkte und der Mitgliedschaft im Direktorium des IAMO. Zugleich trägt sie zu den Profilbereichen „Nachhaltigkeit“ und „Transformation“ der Universität bei. Die Besetzung soll zum 1. April 2028 erfolgen.Gesucht wird eine Wissenschaftlerin bzw. ein Wissenschaftler mit herausragenden Forschungsleistungen zur Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen in den ehemals zentral geplanten Volkswirtschaften aus agrarökonomischer, entwicklungsökonomischer oder anderer angewandt-ökonomischer Perspektive. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Wechselwirkungen zwischen Transformationsökonomien und globalen Märkten, um die Komplexität von Agrar- und Lebensmittelketten sowie des Handels im Kontext wirtschaftlicher, geopolitischer und technologischer Transformationen besser zu verstehen. Bewerberinnen und Bewerber sollten ausgewiesene theoretische und methodische Expertise in mindestens einem der folgenden Bereiche nachweisen:
- Markt- und Wertschöpfungskettenstrukturen sowie Preisbildung
- Internationaler Handel und Geopolitik
- Lebensmittelsicherheit und Ernährungssicherung
- Konsumentenökonomik
Wir bieten ein anregendes, regional spezialisiertes Forschungsumfeld mit einem starken Netzwerk, das alle Länder in den Untersuchungsregionen des IAMO umfasst. Die Professur eröffnet hervorragende Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Universität, insbesondere in den Bereichen Agrar- und Ernährungswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften, ebenso wie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus bietet das IAMO günstige administrative Rahmenbedingungen für die Einwerbung und Durchführung von Projekten sowie für die Weiterentwicklung von Führungskompetenzen – sowohl innerhalb des Instituts als auch im weiteren Verbund der Leibniz-Gemeinschaft.
Bewerberinnen und Bewerber müssen die Berufungsvoraussetzungen gemäß § 35 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt erfüllen. Besonderer Wert wird auf eine Habilitation im einschlägigen Fachgebiet oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen und Anerkennung gelegt. Erwartet werden außerdem einschlägige Lehrerfahrungen oder entsprechende Qualifikationen. Mit der Professur ist eine Lehrverpflichtung von zwei Semesterwochenstunden an der Naturwissenschaftlichen Fakultät III verbunden, insbesondere im Masterstudiengang Agrarwissenschaften und in verwandten Studiengängen. Die Bereitschaft und Fähigkeit, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache durchzuführen, wird vorausgesetzt. Darüber hinaus werden eine kooperative, teamorientierte Arbeitsweise und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten erwartet. Weitere Aufgaben und Pflichten ergeben sich aus § 34 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das IAMO bekennen sich zu Vielfalt und zu einem inklusiven Umfeld, in dem sich Beschäftigte und Studierende wertgeschätzt fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Insbesondere streben wir eine Erhöhung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und fordern deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Beide Einrichtungen sind als familienfreundlich zertifiziert und unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen werden ausschließlich über das elektronische Berufungsportal der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg entgegengenommen:
bis 27.11.2026. Neben einem Anschreiben werden die Bewerberinnen und Bewerber gebeten, einen ausführlichen Lebenslauf (einschließlich des akademischen Werdegangs), Zeugnisse und Nachweise, ein Publikationsverzeichnis, Nachweise über bisherige Lehrtätigkeiten (einschließlich Evaluationen) sowie Belege über die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln hochzuladen. Darüber hinaus können Angaben zu bedeutenden Funktionen oder Tätigkeiten in Organisationen sowie zu eingeladenen Vorträgen, Weiterbildungen oder sonstigen Zusatzqualifikationen beigefügt werden. Zusätzlich werden die Bewerberinnen und Bewerber gebeten, eine Darstellung ihrer Perspektiven für künftige Forschungsprojekte einzureichen – insbesondere für Projekte, die das Forschungsumfeld an der MLU und am IAMO nutzen und in dieses eingebettet sind (maximal 2–3 Seiten) – sowie ein Lehrkonzept (maximal 2 Seiten).
Für fachbezogene Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thomas Herzfeld (Telefon: +49 345 2928-100, E-Mail: herzfeld@iamo.de). Bitte beachten Sie, dass an diese E-Mail-Adresse gesandte Bewerbungen nicht berücksichtigt werden.
Bei Fragen zum Berufungsportal wenden Sie sich bitte an den Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät III und Vorsitzenden der Berufungskommission, Prof. Dr. Matthias Müller-Hannemann (E-Mail: dekanat@natfak3.uni-halle.de).
Diese Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt möglicher haushaltsrechtlicher Einschränkungen. Bitte beachten Sie, dass die Universität keine im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehenden Kosten erstatten kann.
Bei Fragen zum Berufungsportal wenden Sie sich bitte an den Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät III und Vorsitzenden der Berufungskommission, Prof. Dr. Matthias Müller-Hannemann (E-Mail: dekanat@natfak3.uni-halle.de).
Diese Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt möglicher haushaltsrechtlicher Einschränkungen. Bitte beachten Sie, dass die Universität keine im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehenden Kosten erstatten kann.
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