Doktorand*in (m/w/d) Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
Befristet
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 01.06.2026
Veröffentlicht am: 06.05.2026
Frankfurt am Main
Wir erforschen seine Theorie und Geschichte in vergleichender Perspektive.
Wir tragen durch ein vertieftes Verständnis von Recht zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.
Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main ist mit seinen über 150 Mitarbeiter*innen ein weltweit führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine drei Abteilungen mit über 70 Wissenschaftler*innen, die herausragenden Bestände seiner Spezialbibliothek und seine zahlreichen nationalen wie internationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs für diejenigen, die sich für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren.
Wir suchen zum 1. Oktober 2026 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt danach
eine*n Doktorand*in (m/w/d)
für das Fellowship-Projekt „Die Geschichte des Europäischen Arbeitsrechts“ unter der Leitung von Professor Dr. Thorsten Keiser und Professor Stefan Vogenauer.Ihre Aufgaben
Sie entwickeln, koordinieren und verfolgen ein Dissertationsprojekt innerhalb des Forschungsprogramms in dem genannten Bereich. Sie publizieren Ihre Forschungsergebnisse und arbeiten unter Anleitung von Professor Stefan Vogenauer und Professor Dr. Thorsten Keiser aktiv an den Forschungsaufgaben des Instituts mit.Ihr Profil
Vorausgesetzt wird ein mit weit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechts-, Geistes- oder Sozialwissenschaften. Sie verfügen über sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift und sind gegebenenfalls bereit, Deutschkenntnisse zu erwerben. Kenntnisse der französischen Sprache sind wünschenswert. Ihr Lebenslauf lässt das Potenzial erkennen, Forschung auf international hohem Niveau zu betreiben. Sie arbeiten selbstständig und bringen ein starkes Interesse an interdisziplinärem und vergleichendem Arbeiten mit.Unser Angebot
Sie erwartet eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima. Wir bieten Ihnen eine befristete Vollzeitstelle (derzeit 39 Stunden/Woche) mit Dienstort Frankfurt/Main; mobiles Arbeiten ist derzeit grundsätzlich mit einem prozentualen Anteil von bis zu 40 Prozent pro Monat möglich. Die monatliche Vergütung beträgt zum gegenwärtigen Zeitpunkt 3.185,72 € brutto. Dies entspricht, je nach familiären Umständen, einer Nettovergütung von ca. 2.163 € plus einer Jahressonderzahlung. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet; in Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit einer Verlängerung um ein Jahr. Eine Lehrverpflichtung besteht nicht; wenn gewünscht, wird Teilnahme an der Lehre unterstützt. Für Ihre Promotion haben Sie unbegrenzten Zugang zu einer weltweit renommierten Spezialbibliothek und Zugriff auf eine Vielzahl von Datenbänken. Sie bekommen einen Arbeitsplatz gestellt und erhalten umfassende akademische und administrative Unterstützung. Wir gewähren großzügige Finanzierung für Forschungsaufenthalte in Archiven und Bibliotheken sowie für die Teilnahme an auswärtigen Konferenzen und Fachtagungen. Es bestehen weitreichende Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterbildung. Bei Bedarf können Kurse zum Erlernen der deutschen oder französischen Sprache finanziert werden. Das Institut befindet sich auf dem Campus Westend, einem der schönsten Universitätsgelände Europas im Herzen der weltoffenen Stadt Frankfurt am Main, dem Finanz- und Bankenzentrum der größten europäischen Volkswirtschaft, an dem zahlreiche Kanzleien und Jurist*innen tätig sind. Das Forschungsprogramm wird in Kooperation zwischen der Abteilung „Europäische und vergleichende Rechtsgeschichte“ und dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt, wo Ihnen Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Nach erfolgreicher Promotion wird Ihnen der Doktortitel durch die Universität Gießen verliehen. Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Bewerbungsverfahren
Die Bewerbung sollte in englischer oder deutscher Sprache verfasst sein und folgende Dokumente enthalten:- Anschreiben mit Nennung Ihres Forschungsvorhabens und Erklärung, inwiefern Ihr Profil den Auswahlkriterien entspricht;
- Namen und Anschriften (postalisch und elektronisch) von drei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern, die sich bereit erklärt haben, Ihnen ein Gutachten auszustellen;
- ausführlicher Lebenslauf;
- Publikationsverzeichnis;
- Forschungsvorhaben (bis zu fünf Seiten);
- Zeugnisse von schulischen und universitären Abschlüssen sowie beruflichen Tätigkeiten;
- Schriftprobe im Umfang von ca. 20 Druckseiten (Seminararbeiten, Zeitschriftenaufsätze, Buchkapitel etc.).
Kontakt
Für weiterführende inhaltliche Informationen wenden Sie sich gerne an Professor Dr. Thorsten Keiser (Thorsten.Keiser@recht.uni-giessen.de) oder Professor Stefan Vogenauer (vogenauer@lhlt.mpg.de). Für Fragen zu den vertraglichen Arbeitsbedingungen wenden Sie sich bitte an Anna Heym (jobs@lhlt.mpg.de).
Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie
Hansaallee 41
60323 Frankfurt am Main
www.lhlt.mpg.de
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60323 Frankfurt am Main
www.lhlt.mpg.de
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