Professur (W3) für Allgemein- und Viszeralchirurgie Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.
Am Fachbereich Medizin und der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt an der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie eine
Professur (W3) für Allgemein- und Viszeralchirurgie
zu besetzen.
Die Professur vertritt das Fach Allgemein- und Viszeralchirurgie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Mit der Professur ist die Position des Direktors / der Direktorin der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, verbunden. Die Chirurgische Klinik ist Teil des Onkologischen Spitzenzentrums der Deutschen Krebshilfe mit Ösophagus-, Pankreas- und Darmkrebszentrum sowie zertifiziertes Referenzzentrum der DGAV und ENETS Center of Excellence für endokrine Chirurgie.
In der Forschung sollte sich die Professur in die Schwerpunkte Tumorforschung und Inflammation / Infektion des Fachbereichs Medizin integrieren und das Onkologische Spitzenzentrum sowie die Profilbildung des Fachbereichs im Bereich Epitheliale Inflammation strategisch unterstützen. Hierfür soll mit den bestehenden Forschungsverbünden, Instituten und Kliniken eng kooperiert werden. Die Professur soll sich zudem bei der Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln besonders engagieren und neue Forschungsinitiativen des Fachbereichs Medizin und der Philipps-Universität aktiv mitgestalten.
Zu den Aufgaben der Professur gehören ein starkes Engagement in der Lehre sowie die Beteiligung an der Curriculumsentwicklung (einschließlich Fortführung der Implementierung des Nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin, NKLM) und in interdisziplinären Lehrprojekten. Ebenso erwartet wird die engagierte Mitwirkung in den Nachwuchsförderprogrammen und dem Clinician-Scientist-Programm des Fachbereichs Medizin.
Gesucht wird eine Persönlichkeit (w/m/d) im Bereich der Allgemein- und Viszeralchirurgie mit hervorragender operativer und klinisch-wissenschaftlicher Expertise sowie international sichtbarem wissenschaftlichem Schwerpunkt in der onkologischen Viszeralchirurgie. Zur Fortführung und Weiterentwicklung des klinisch-wissenschaftlichen Profils der Klinik und der akademischen Lehre suchen wir eine integrative und innovative Führungspersönlichkeit. Erwartet wird eine profunde Expertise in allen gängigen allgemein- und viszeralchirurgischen Eingriffen sowie die operative Schwerpunktsetzung in der pankreato-hepato-biliären Chirurgie, einschließlich Robotik. Teil des Profils sollen zudem hervorragende Publikationen und die erfolgreiche Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln sowie ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und starkes Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit sein. Zudem sollen fundierte Lehrkompetenz und -erfahrung vorhanden sein.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Humanmedizin, die Anerkennung als Fachärztin / Facharzt für Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie, pädagogische Eignung, Promotion und darüber hinaus wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation bzw. habilitationsgleichwertige Leistungen nachgewiesen oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht sein können.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67 und 68 HessHG.
Die mit der Professur zusammenhängenden Aufgaben der Krankenversorgung und der Leitung der Klinik werden durch einen Chefarztvertrag mit der UKGM GmbH geregelt.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen den Forschungscampus Mittelhessen gegründet; in diesem Rahmen praktizieren die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte. Von Ihnen wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation in Campus-Schwerpunkten und Profilbereichen sowie die Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.
Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von der Bewerberin / dem Bewerber eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der Medizinerausbildung / Medizinerinnenausbildung.
Wir fördern Frauen und fordern diese deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität Marburg bekennt sich zum Ziel der familiengerechten Hochschule. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Bewerbungsunterlagen sowie die Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/fb20/services/formulare) sind bis zum 15.08.2026 unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift zu richten an den Dekan des Fachbereichs Medizin, Herrn Univ.-Prof. Dr. Michael Hertl, Baldingerstraße, 35032 Marburg, per E-Mail an berufungen.medizin@uni-marburg.de.
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