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Professur (W3) für Translationale Proteomik bei Krebserkrankungen

Johann Wolfgang Goethe-Universität / Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) / Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK). Frankfurt / Mainz, 05.07.2018

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An der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle im Beamten oder im Arbeitsverhältnis zu besetzen:

Professur (W3) für Translationale Proteomik
bei Krebserkrankungen am Standort Frankfurt/
Mainz des Deutschen Konsortiums für
Translationale Krebsforschung (DKTK)

(Kennziffer 145/2018)
Mit der Professur soll die Forschung im Bereich der translationalen Proteomik bei Krebserkrankungen in Frankfurt verstärkt werden. Die Professur ist räumlich am Universitätsklinikum Frankfurt angesiedelt. Die Professur wird im Rahmen des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) besetzt. Die Berufung als Professorin/Professor erfolgt im Jülicher Modell mit Beurlaubung an das DKFZ. Das DKTK ist eine gemeinsame Initiative des BMBF, der beteiligten Bundesländer und des DKFZ. Die Allianz zwischen dem DKFZ als Kernzentrum und den universitären Partnerstandorten in Berlin, Dresden, Essen/Düsseldorf, Frankfurt/Mainz, Freiburg, München und Tübingen baut gemeinsame Translationszentren auf. Im Fokus stehen interdisziplinäre Forschungsansätze und innovative klinische Studien, die zur Verbesserung der Vorsorge und Diagnose sowie zu einer raschen Anwendung personalisierter Therapien für Krebspatienten beitragen sollen.
Gesucht wird ein/e Mediziner/in mit klinischer Erfahrung in der Onkologie und international ausgewiesener Expertise in der Proteom-Analyse von biologischen Materialien. Der/die erfolgreiche Kandidat/in hat ein klares Konzept und Erfahrung zur Translation dieser Methodologie in klinisch anwendbare Erkenntnisse. Zudem werden dokumentierte wissenschaftliche Leistungen in einem Bereich der Tumorbiologie erwartet, vorzugsweise in der onkogenen Signaltransduktion. Zu den zukünftigen Aufgaben des/der erfolgreichen Kandidaten/in gehören neben dem Betrieb einer zentralen klinischen Proteomik-Einheit am DKTK die enge Anbindung von molekularen Profiling- und Diagnostik-Programmen an mechanistische tumorbiologische Fragestellungen und darüber hinaus an die Klinik.
Frankfurt weist einen starken wissenschaftlichen Fokus in klinischer Onkologie, Biochemie, Pharmakologie und Pharmazeutischer Chemie auf und unternimmt große Anstrengungen im Bereich der Arzneimittelentwicklung in der Onkologie. Das DKFZ bietet als größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland ein hervorragendes interdisziplinäres wissenschaftliches Umfeld mit einer großen Zahl zentraler Einrichtungen, auf welche die Professur zurückgreifen kann. Besondere Kooperationsmöglichkeiten ergeben sich mit der Serviceeinheit für genombasierte Hochdurchsatzsequenzierung und der Bioinformatik am DKFZ. Mit dieser Professur soll die Kompetenz im Bereich proteinbasierter Hochdurchsatzverfahren zur Analyse klinischer Proben mit dem Ziel verstärkt werden, aussagekräftige Hypothesen für die Mechanismus-basierte onkologische Therapie zu entwickeln, neue therapeutische Zielstrukturen zu entdecken und entsprechende Biomarker zu charakterisieren. Von dem/der Inhaber/in der neu geschaffenen Position wird erwartet, dass er/sie sich erfolgreich in die Planung und Umsetzung dieser translationalen Aspekte einbringt.
Die Professur beinhaltet neben der Leitung des Forschungsbereichs der „Translationalen Proteomik“ im DKTK die klinische Verantwortung für ein onkologisches Krankheitsbild innerhalb einer onkologisch tätigen Fachklinik des Universitätsklinikums. Diese wird im Rahmen einer gesonderten Dienstvereinbarung mit dem Universitätsklinikum Frankfurt geregelt. Darüber hinaus ist eine hohe Kooperationsbereitschaft mit den klinischen und wissenschaftlichen Institutionen in Frankfurt/Mainz, dem DKFZ (www.dkfz.de) und den weiteren Partner-Standorten des DKTK (www.dktk.org) unabdingbar.
Von dem/der Bewerber/in wird eine hohe wissenschaftliche Qualifikation (Habilitation oder gleichwertige akademische Qualifikationen) mit internationaler Publikationsleistung, erfolgreiche Drittmitteleinwerbung, der Nachweis effektiver und moderner Lehr- und Weiterbildungserfahrung und ein hohes wissenschaftliches Engagement erwartet.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Promotion und Habilitation oder der Nachweis gleichwertiger wissenschaftlicher Leistungen.
Die Goethe-Universität Frankfurt am Main und das DKFZ streben eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordern qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Details zu den Einstellungsvoraussetzungen und den rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie unter: http://www.vakante-professuren.uni-frankfurt.de
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Forschung und Lehre exzellent ausgewiesen sind und dies durch international sichtbare Forschungsleistungen belegen können, sind eingeladen, ihre Bewerbungen, abgefasst nach den Richtlinien des Fachbereichs, innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige einzureichen. Sie sollten neben Lebenslauf, Bibliografie und Auflistung der Leistungen in Drittmitteleinwerbung und Lehre ein wissenschaftliches Konzept für die zukünftige Forschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und im DKTK beinhalten und sind an den Dekan des Fachbereichs Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Theodor-Stern-Kai 7, D-60590 Frankfurt am Main, E-Mail:
Bewerbungen-Professur4@kgu.de sowie zusätzlich unter Angabe der Kennziffer 145/2018 an den Vorstandsvorsitzenden und Wissenschaftlichen Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums, Herrn Prof. Dr. Michael Baumann, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg über das Online- Bewerbertool des DKFZ (www.dkfz.de/jobs), zu richten.
Weitere Hinweise zur Abfassung Ihrer Bewerbung finden Sie unter folgender Internetadresse: http://www.uni-frankfurt.de/60005087/berufungen
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