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Professur (W2) für Molekulare Virologie

Philipps-Universität Marburg. Marburg, 15.02.2018

Am Fachbereich Medizin ist im Institut für Virologie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Professur (W2) für Molekulare Virologie

zu besetzen.

Das Institut für Virologie der Philipps-Universität Marburg ist ein international herausragendes Forschungsinstitut, dessen wissenschaftlicher Schwerpunkt auf der Untersuchung hochpathogener RNA-Viren liegt. Moderne BSL-3 und BSL-4 Laboratorien sind vorhanden. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen dementsprechend durch ein deutlich sichtbares wissenschaftliches Profil auf dem Gebiet der zoonotischen RNA-Viren ausgewiesen sein. Die ausgeschriebene Professur ist zentraler Bestandteil des neu etablierten Forschungszentrums DRUID (Novel Drug Targets against Poverty-Related and Neglected Tropical Infectious Diseases), welches durch die Hessische Landesregierung im Rahmen des LOEWE-Programms (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) gefördert wird. Daher wird die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Fakultäten Medizin und Pharmazie der Philipps-Universität mit der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Goethe-Universität Frankfurt, dem Paul- Ehrlich-Institut Langen und der Forschungsallianz „Forschungscampus Mittelhessen“ erwartet. Die Mitarbeit im Sonderforschungsbereich 1021 „RNA viruses: RNA metabolism, host response and patho-genesis“, im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (Sektion Emerging Infections), der Klinischen Forschergruppe „Virus-induced Lung Injury: Pathobiology and Novel Therapeutic Strategies“ (KFO 309) oder am Deutschen Lungenzentrum sowie in neuen Initiativen zur Einrichtung von Verbundforschungsprojekten wird erwartet. Zu den Lehraufgaben gehört die Beteiligung an der Lehre auf dem gesamten Gebiet der Virologie in allen Studiengängen des Fachbereichs Medizin. Der Nachweis entsprechender Lehrerfahrung ist Voraussetzung.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 und 62 HHG. Erfolge in der Einwerbung von begutachteten Drittmitteln werden ebenso vorausgesetzt, wie exzellente internationale Publikationen. Außerdem erwarten wir eine aktive Beteiligung an nationalen und internationalen Aktivitäten, die das Profil des Fachbereichs weiter fördern und das nationale und internationale Netzwerk der Philipps-Universität stärken.

Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation und Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet.

Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von der Bewerberin/dem Bewerber eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der Medizinerinnenausbildung/Medizinerausbildung.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen - die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen (Kopien) sowie die Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/fb20/formulare) sind bis zum 16. März 2018 unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift zu richten an die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Biegenstraße 10, 35032 Marburg. Zusätzlich können Bewerbungen in einer PDF-Datei an bewerbung@verwaltung.uni-marburg.de gesendet werden.

Bewerbungsschluss: 16.03.2018