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Professur (W3) für Europäisch-Jüdische Studien

Universität Potsdam / Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ). Potsdam, 03.05.2018

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An der Universität Potsdam, Philosophische Fakultät, Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft ist im Rahmen eines gemeinsamen Berufungsverfahrens nach dem „Jülicher Modell“ mit dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur zu besetzen

W 3-Professur für Europäisch-Jüdische Studien

Die Stelle wird als Nachfolge des Gründungsdirektors und derzeitigen Direktors Prof. Dr. Julius H. Schoeps ausgeschrieben. Das MMZ ist ein An-Institut der Universität Potsdam und betreibt als interdisziplinär arbeitende wissenschaftliche Einrichtung historische, philosophische, literatur- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung zur europäisch-jüdischen Kultur der Neuzeit bis zur Gegenwart.
Erforderlich sind Erfahrungen auf der Leitungsebene vergleichbarer wissenschaftlicher Organisationen bzw. im Wissenschafts- und Projektmanagement (Antragstellung und Drittmittelakquise). Kenntnisse in der Personalführung werden erwartet.
Von der Stelleninhaberin oder dem Stelleninhaber wird erwartet, dass sie oder er zumindest zwei der bestehenden Forschungsschwerpunkte abdeckt und weiterentwickelt: Religions- und Geistesgeschichte, deutschjüdische Beziehungsgeschichte (Schwerpunkt Brandenburg-Preußen), Erforschung des deutsch-jüdischen Kulturerbes, deutsch-israelische Beziehungen, Soziologie des Judentums, Rechtsradikalismus- und Antisemitismusforschung.
Zu den Aufgaben zählen darüber hinaus die kontinuierliche und strategische Weiterentwicklung des Zentrumsprofils im Rahmen der einschlägigen regionalen Verbünde (z. B. Zentrum jüdische Studien Berlin-Brandenburg) und in Bezug zur internationalen Forschungslandschaft, die Pflege bestehender bzw. der weitere Ausbau nationaler und internationaler wissenschaftlicher Kontakte und Kooperationen (u. a. mit der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt).
Deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt; Kenntnisse des modernen Hebräischen sind erwünscht.
Die gemeinsame Berufung erfolgt nach dem Jülicher Modell mit der Verpflichtung, an der Universität Potsdam mindestens 2 Semesterwochenstunden zu lehren.
Folgende Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren sind nach § 41 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) nachzuweisen: ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, in der Regel durch eine qualifizierte Promotion, umfassende Kompetenzen im Wissenschaftsmanagement und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur oder einer Tätigkeit als Akademische Mitarbeiterin oder Akademischer Mitarbeiter an einer Hochschule oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung oder einer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Wirtschaft oder in einem anderen gesellschaftlichen Bereich im In- und Ausland erbracht oder nachgewiesen werden. Das Berufungsverfahren wird nach § 40 BbgHG durchgeführt.
Die Universität und das Moses Mendelsohn Zentrum streben in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/-innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.
Die Universität Potsdam unterstützt neu berufene Professorinnen und Professoren durch einen Dual Career- Service und Coachingangebote: www.uni-potsdam.de/berufungen.html
Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Darstellung Ihrer Forschungsinteressen, Lebenslauf, Kopien von akademischen Zeugnissen und Urkunden, Publikationsliste, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Liste der Drittmittel-Projekte) sind innerhalb von 4 Wochen nach Veröffentlichung per E-Mail (in einer zusammengefassten PDF-Datei) an ausschreibungen@uni-potsdam.de zu richten.
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