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Wissenschaftlicher (Ko-)Projektleiter (m/w) zum Thema Strukturwandel in der Lausitz mit Schwerpunkt Politikberatung

Institute Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS). Potsdam, 06.06.2018

Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS)


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Das Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) in Potsdam ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Land Brandenburg geförderte Einrichtung und widmet sich in einer ganzheitlichen Form transdisziplinär und international der Erforschung des Klimawandels, der Komponenten des Erdsystems und der Nachhaltigkeit.
Weitere Informationen unter www.iass-potsdam.de
Das IASS sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

wissenschaftliche (Ko-)Projektleitung (m/w) zum Thema Strukturwandel in der Lausitz mit Schwerpunkt Politikberatung in Vollzeit

Kennziffer CPA-2018-02

Der transdisziplinäre Ansatz des IASS fördert den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Auf der Grundlage dieses Ansatzes erforscht das Projekt „Ko-Kreation und zeitgemäße Politikberatung” wechselseitige Lern- und Willensbildungsprozesse zwischen gesellschaftlichen Akteuren und entwickelt einen kooperativen Ansatz wissenschaftlicher Politik-, Gesellschafts- und Öffentlichkeitsberatung. Weitere Informationen unter https://www.iass-potsdam.de/de/forschung/thema/ko-kreation.
Projektbeschreibung:
Innerhalb des Projekts „Ko-Kreation und zeitgemäße Politikberatung” wird ein neues Projekt ins Leben gerufen, mit Fokus auf den Strukturwandelprozess in der Lausitz Region (Brandenburg und Sachsen). Das primäre Ziel fokussiert auf regional integrierte Prozess- und Strukturanalysen im Sinne einer Transformationsforschung. In Kooperation mit involvierten Akteuren wird ein Gesamtbild darüber geschaffen, wie der mit einen Kohleausstieg verbundene soziale Strukturwandel eine Begegnung zwischen divergenten Problemperspektiven ermöglicht und verhindert und wie insofern ein sozial verträglicher und demokratiepolitisch fruchtbarer Strukturwandel gestaltet werden kann.
Das sekundäre und praktisch umgesetzte Ziel liegt in einer Politikberatung für die Landesregierungen und für einen Leitbildentwicklungsprozess, der durch das regionale Projekt „Zukunftswerkstatt Lausitz” verantwortet wird. Es soll ein Politikberatungsansatz wissenschaftlich begründet und praktisch erprobt werden, der sich zentral auf die Zusammenführung von Problemperspektiven stützt und der verantwortungsvoll und prozesssensibel auf Unterstützungsanfragen reagiert. Auf Basis der Untersuchungen gemäß dem ersten Ziel können fruchtbare Problemperspektiven eingeholt und konkrete Handlungsoptionen sichtbar gemacht werden, die für regionale Kooperationsplattformen, für regionalpolitische Förderstrukturen und für demokratische Innovationen im politischen System interessant sind.
Ihre Aufgaben:
  • Leitung des Forschungsprozesses mit Schwerpunkt auf Politikberatung, in Zusammen­arbeit mit einer wissenschaftlichen Ko-Leitung
  • Koordination und Konzeption eines gesellschaftlich-relevanten Politikberatungsansatzes
  • Koordination der Teamaktivitäten (9 Mitarbeiter/innen) und Entwicklung der Forschungsagenda in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Ko-Leitung
  • AnsprechpartnerIn für die Zusammenarbeit mit den Akteuren auf der lokalen, regionalen und Bundesebene im Bereich Politikberatung
  • Konzeption von Veranstaltungen (Workshops, Symposien, Abschlussforen) in Zusammenarbeit mit Projektmitarbeitern/-innen und Event-/Presseabteilung
  • Mitwirkung bei den Feldforschungsaktivitäten
  • Koordinierung der Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten für die Fördermittelgeber; Budgetverantwortung und Qualitätssicherung im Rahmen des Projektmanagements; Produktion wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Publikationen, Verfassen von Vorträgen, Mitwirkung an Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ansprechpartner/in für Belange der institutsinternen Verwaltung sowie für externe Partner und die Außendarstellung der Projektarbeit
Einstellungsvoraussetzung:
  • Sie haben ein Hochschulstudium vorzugsweise mit Schwerpunkt Sozialwissenschaften, (Soziologie, Politik-, Verwaltungs-, Wirtschaftswissenschaft) abgeschlossen; eine Promotion ist erwünscht
  • Sie haben mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Politikberatung, Projektmanagement und Personalführung
Ihr Profil:
  • Sie verfügen über gute Kenntnisse über die Herausforderungen und Hintergründe des Kohleausstiegs, (inter-)national und idealerweise in der Region Lausitz
  • Sie verfügen über ausgeprägte Erfahrungen als Politikberater/in oder haben Erfahrung mit politischen Entscheidungsprozessen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft
  • Sie sind vertraut mit ko-kreativen und partizipativen Ansätzen und Methoden und/oder Konfliktmanagement und Prozessdesign
  • Sie verfügen über synergetische Fähigkeiten in Verständigung, Bündelung und Kommunikation von wissenschaftlichen Untersuchungen und politischen Handlungsproblemen
  • Sie haben gelernt, strategisch zu denken und zu handeln
  • Sie können sich in Deutsch und Englisch problemlos verständigen
  • Sie verfügen über herausragende mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten
  • Sie verfügen über ein außergewöhnliches Organisationstalent
  • Sie sind belastbar und bleiben souverän, wenn es hektisch wird; auch unter Druck haben Sie ein sicheres, verbindliches und freundliches Auftreten
  • Sie sind kooperativ und haben die Fähigkeit, sowohl im Team wie selbstorganisiert zu arbeiten
  • Reisebereitschaft und kurze Aufenthalte in der Region
Bisherige Arbeitserfahrung mindestens 5 Jahre.
Wir bieten Ihnen ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem inter- und transdisziplinären Team, die Möglichkeit, zu aktuellen relevanten Nachhaltigkeits-Fragestellungen zu arbeiten, gute Kontakte zu nationalen wie internationalen Forschungseinrichtungen und Organisationen, die sich mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigen, sowie ein attraktives, internationales Arbeitsumfeld mit gutem Arbeitsklima.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren. Die Stellenausschreibung erfolgt vorbehaltlich der erfolgreichen Bewilligung des Projekts durch den Mittelgeber.
Es handelt sich um eine Position in Vollzeit (100 %). Die Vergütung erfolgt nach E 14 TVöD Bund (Bewertungsvermutung). Die Position ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und ist auf 3 Jahre befristet. Der Dienstsitz ist Potsdam.
Bewerbungen von Frauen sowie von Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.
Bitte bewerben Sie sich mit einem einseitigen Motivationsschreiben, einem Anhang mit den üblichen Unterlagen sowie zwei Arbeitsproben. Ihre vollständige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 25. Juni 2018 unter Angabe der Kennziffer CPA-2018-02 ausschließlich per E-Mail an Frau Sara Vollmer sara.vollmer@iass-potsdam.de (zusammengefasst in einer PDF-Datei mit max. 5 MB).
In ihrem Bewerbungsschreiben bitten wir Sie, folgende Fragen zu adressieren:
    1. Vor welchen Herausforderungen steht aktuell die Region Lausitz und welche Akteure/Initiativen sind aus Ihrer Sicht für die Transformation in der Lausitz von zentraler Bedeutung?
    2. Welche Rolle(n) kann Wissenschaft bei den Transformationen hin zur Nachhaltigkeit in diesem Bereich spielen?
    3. Wie können Ihre Kompetenzen (v. a. im Bereich Politikberatung) zu dem Forschungs­projekt beitragen?
Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Dr. Jeremias Herberg gerne zur Verfügung (Tel.: +49 331 28822 - 421)

Bewerbungsschluss: 25.06.2018